Marktbericht vom 28.04.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 28.04.2026, 08:22 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten heute weitgehend stabil bis leicht höher und es wird ein Anstieg von bis zu einem Cent pro Liter erwartet. Grund dafür sind die uneinheitliche Entwicklung der Ölpreise und die anhaltenden Unsicherheiten im Nahost-Konflikt, die die Lieferströme und damit die Versorgungslage beeinflussen.

Marktbericht vom 28.04.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise in Abwartehaltung, Heizölpreise im Seitwärtstrend

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 28.04.2026, 08:22 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten heute weitgehend stabil bis leicht höher und es wird ein Anstieg von bis zu einem Cent pro Liter erwartet. Grund dafür sind die uneinheitliche Entwicklung der Ölpreise und die anhaltenden Unsicherheiten im Nahost-Konflikt, die die Lieferströme und damit die Versorgungslage beeinflussen.

Ölblockade hält an - Öl- und Heizölpreise in Abwartehaltung und im Seitwärtstrend

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben in Abwartehaltung, haben sich gestern dabei aber uneinheitlich entwickelt. Während Rohöl eher teurer geworden ist, haben sich die Gasölpreise weitgehend stabil gezeigt. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert in den heutigen Tag starten.


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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 110 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.270 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1710 Dollar gehandelt. 

Unveränderte Lage am Golf! Die Bemühungen um eine diplomatische Lösung gehen zwar weiter, eine Lösung des Konflikts ist aber immer noch nicht in Sichtweise.
Der neue Vorschlag des Iran wird allen Anschein nach von den USA nicht akzeptiert werden, da dieser das Thema Atomprogramm außen vorlässt, dies aber ein zentraler Punkt für die US-Regierung und sicherlich auch für Israel ist. Laut einem Bericht des Wall Street Journal arbeitet man in Washington aber an einer Antwort und einem Gegenvorschlag. Ob dieser dann zumindest eine Annäherung bringen wird, bleibt abzuwarten.
Währenddessen werden die Öl-Lagerkapazitäten des Iran in Folge der US-Seeblockade immer geringer und auch die Einnahmen aus dem Ölgeschäft gehen zurück, wenn auch aufgrund der oft langen Transportwege mit entsprechend zeitlicher Verzögerung. Aber auch andere Länder am persischen Golf dürften langsam finanzielle Probleme bekommen, sodass der Druck, die Straße von Hormus endlich wieder zu öffnen, von allen Seiten größer werden wird.
Am Ölmarkt gehen die meisten Händler deshalb davon aus, dass sich die Lieferströme in einigen Wochen wieder normalisieren. Nur so ist die immer noch relativ moderate Entwicklung der Ölpreise zu erklären. Aber selbst wenn dies so eintreten sollte, wird es Monate dauern, bis sich die Versorgungslage nachhaltig verbessert und der Markt wieder ins Gleichgewicht kommt.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auch gestern zwischenzeitlich weitere Gewinne erzielen, musste diese aber bis Handelsschluss wieder abgeben. Spannend wird es am Donnerstag, wenn die Europäische Zentralbank über den Leitzins entscheidet. Zwar wird allgemein erwartet, dass es hier noch zu keiner Veränderung kommen wird, allerdings könnte es erste Hinweise geben, wann der erste wohl nötige Schritt nach oben kommen soll.

Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben heute weitgehend stabil bis leicht höher in den heutigen Handelstag und setzen somit im Großen und Ganzen den Seitwärtstrend der letzten Wochen fort. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Das Bestellaufkommen bleibt dabei weiterhin extrem niedrig und der Handel stellt sich langsam die Frage, wann die ohnehin eher knapp gefüllten Tanks in diesem Jahr aufgefüllt werden sollen. Die Ausfuhrkapazitäten sind begrenzt und sollte die Nachfrage auch über den Sommer nicht anspringen, steht ein heißer Herbst bevor.

Heizöl-Marktdaten

28.04.26, 10:10 Uhr
 
28.04.: 167,04 €
27.04.: 167,33 €
28.04.26, 10:10 Uhr
 
28.04.: 1.272,50 $
27.04.: 1.247,75 $
28.04.26, 10:10 Uhr
 
28.04.: 111,15 $
27.04.: 108,28 $
28.04.26, 10:10 Uhr
 
28.04.: 0,8546 €
27.04.: 0,8532 €

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