Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bewegen sich aktuell hierzulande noch seitwärts, obwohl die internationalen Ölpreise aufgrund von Eskalationen im Nahen Osten gestiegen sind. Es ist ein leichter Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter aber durchaus im Bereich des Möglichen.
Marktbericht vom 05.05.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bewegen sich aktuell hierzulande noch seitwärts, obwohl die internationalen Ölpreise aufgrund von Eskalationen im Nahen Osten gestiegen sind. Es ist ein leichter Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter aber durchaus im Bereich des Möglichen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Handels wieder deutlich zugelegt, nachdem es im Nahen Osten zu neune Eskalationen und Angriffen gekommen ist. Die Heizöl-Notierungen hierzulande bewegen sich bislang weiter seitwärts.
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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 114 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.320 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar wieder etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1680 Dollar gehandelt.
Was sich schon in den letzten Tagen angedeutet hat ist nun leider eingetreten. Die Waffenruhe im Iran-Krieg wurde durch iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und dem Oman zumindest gestört und auch die USA berichtet von Abschüssen iranischer Schnellboote.
Auch wenn hinter den Türen zwischen Washington und Teheran wohl weiterverhandelt wird, scheinen die Zeichen auf Fortsetzung des Krieges zu stehen.
Das unter der Mission "Project Freedom" angekündigte Eskortieren von Handelsschiffen aus dem Persischen Golf durch die Meerenge von Hormus dürfte so zumindest im großen Stil nicht oder nur schwer möglich sein, auch wenn dies gestern in zwei Fällen wohl gelungen ist.
Daher wird sich auch die Versorgungslage am Ölmarkt in den nächsten Tagen und Wochen weiter verschlechtern und immer mehr Marktbeobachter und Analysten warnen vor einem rasanten Abbau der Ölvorräte und in Folge bald möglichenLieferengpässen. Dies dürfte auch die Rohölpreise und Gasöl-Notierungen weiter nach oben treiben.
Preisdämpfend wirkt gestern die Meldung, dass die Ölexporte Venezuelas im April mit 1,23 Millionen Barrel pro Tag auf den höchsten Stand seit sieben Jahren gestiegen sind.
Am Devisenmarkt ist nach den neuen Ereignissen im Nahen Osten der US-Dollar als Krisenwährung wieder verstärkt gesucht. Der Euro wurde im Gegenzug bereits in den Mittagsstunden wieder unter die 1,17-Dollar-Marke geschickt und bleibt auch heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bislang unter Druck.
Die Heizölpreise hierzulande starten trotz der ansteigenden internationalen Öl-Futures kaum verändert. Die Notierungen haben sich in den letzten Tagen und Wochen etwas abgekoppelt und sich in Relation besser entwickelt als die Rohöl- und Gasöl-Kontrakte. Dies liegt nicht zuletzt auch an der seit Wochen extrem schwachen Nachfrage. Sollte das Bestellaufkommen aber nicht bald höher werden, könnte sich dies in wenigen Wochen ins Gegenteil verkehren.
Die Ölpreise haben eine Rolle rückwärts hingelegt und wieder deutlich nachgegeben. Auch heute Morgen starten die Futures im asiatisch geprägten Handel eher schwach. Die Heizöl-Notierungen zeigen sich weiter wenig verändert.
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Tages massiv angestiegen und machen heute Morgen in Asien nochmals einen gewaltigen Sprung nach oben. In Folge ziehen auch die Heizöl-Notierungen kräftig an!