Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit weiteren Abschlägen von bis zu einem Cent pro Liter, da die internationalen Ölpreise aufgrund optimistischer Verhandlungszeichen im Iran-Konflikt weiterhin unter Druck bleiben. Hauptthema am Ölmarkt bleiben die anhaltenden Unsicherheiten bei der globalen Ölversorgung durch die Sperrung der Straße von Hormus und Angriffe auf Ölanlagen.
Marktbericht vom 27.05.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit weiteren Abschlägen von bis zu einem Cent pro Liter, da die internationalen Ölpreise aufgrund optimistischer Verhandlungszeichen im Iran-Konflikt weiterhin unter Druck bleiben. Hauptthema am Ölmarkt bleiben die anhaltenden Unsicherheiten bei der globalen Ölversorgung durch die Sperrung der Straße von Hormus und Angriffe auf Ölanlagen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich gestern zwischenzeitlich von den Verlusten des Vortages erholen, aber vor allem die Gasöl-Futures gingen im späten Handel erneut in die Knie. In Folge bleiben die Heizöl-Notierungen auf dem niedrigsten Stand seit Anfang März.
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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 98,10 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.054 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum Dollar weiter wenig bewegt und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1640 Dollar gehandelt.
Während die Welt weiterhin auf neue Ergebnisse zu den Verhandlungen im Iran-Konflikt wartet, nehmen die Ölpreise und auch die Aktienkurse tendenziell eine baldige Lösung bereits vorweg. Sowohl der Dow-Jones-Index in New York, als auch der Deutsche Aktienindex bewegen sich nur unweit der Höchstände und die Rohölpreise deutlich unter der 100-Dollar-Marke.
Dabei sehen viele Politikexperten eine diplomatische Lösung weiterhin als sehr schwierig an und die jüngsten Angriffe Israels und der USA signalisieren eher das Gegenteil. Die Straße von Hormus bleibt derweil weiterhin gesperrt und die globale Ölversorgung verschlechtert sich täglich, auch weil es im Ukraine-Krieg immer wieder zu erfolgreichen Drohnen-Angriffen auf russische Ölanlagen kommt.
Der Markt ist derzeit also optimistischer, als dies angebracht zu sein scheint. Vor allem wenn man bedenkt, dass die globalen Ölvorräte im Rekordtempo schwinden und ein Wiederaufnahme der Versorgung aus dem Persischen Golf Wochen bis Monate dauern wird.
Möglicherweise ist man bei den Verhandlungen aber auch schon auf der Zielgeraden, worauf weiterhin positive Aussagen von US-Außenminister Rubio und einem iranischen Unterhändler hindeuten.
Dennoch wird der Markt auch nach einer vorläufigen Lösung eine Sicherheitsprämie einfordern und somit das weitere Abwärtspotenzial gering sein.
Neue Daten zur Bestandsentwicklung in den USA kommen in dieser Woche feiertagsbedingt übrigens erst heute Abend bzw. morgen am Nachmittag.
Am Devisenmarkt bleiben die Kursausschläge zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar weiter relativ gering. Etwas mehr Bewegung könnte gegen Ende der Woche in den Markt kommen, wenn wichtige Konjunkturdaten aus den USA und neue Inflationsdaten aus Deutschland veröffentlicht werden.
Die Heizölpreise starten in Folge der schwächeren internationalen Ölpreise heute erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Dies verstärkt unsere Empfehlung, auf dem aktuellen Niveau zumindest eine Teilmenge zu bestellen, um möglichen Versorgungsengpässen in der zweiten Jahreshälfte aus dem Weg zu gehen.
Die Ölpreise sind gestern an den internationalen Märkten deutlich zurückgefallen, ziehen heute Morgen aber wieder leicht an. Bei den Heizöl-Notierungen ist mittlerweile ein attraktives Niveau erreicht, das eine hervorragende Kaufchance bietet.
Die Ölpreise sind gestern weiter leicht zurückgefallen, was auf die Hoffnung auf eine Annäherung im Iran-Konflikt zurückzuführen ist. In Folge sind auch die Heizöl-Notierungen weiter gefallen und haben das niedrigste Niveau seit Anfang März erreicht.