Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten weitgehend stabil in die neue Handelswoche, es wird jedoch ein leichter Rückgang von bis zu einem halben Cent pro Liter erwartet. Dies trotz unveränderter geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und in der Ukraine, die weiterhin die globalen Ölbestände verringern und somit Preissteigerungen begünstigen.
Marktbericht vom 24.08.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten weitgehend stabil in die neue Handelswoche, es wird jedoch ein leichter Rückgang von bis zu einem halben Cent pro Liter erwartet. Dies trotz unveränderter geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und in der Ukraine, die weiterhin die globalen Ölbestände verringern und somit Preissteigerungen begünstigen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten bei wenig veränderten Rahmenbedingungen weitgehend stabil in die neue Handelswoche. In der Folge werden auch die Heizöl-Notierungen im Großen und Ganzen richtungslos, im besten Fall leicht sinkend erwartet.
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Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 92,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.288 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1680 Dollar gehandelt.
Die Lage im Nahen Osten und auch im Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat sich über das Wochenende nicht wesentlich verändert.
Nach wie vor ist ein Transport von Öl aus dem Persischen Golf über die Meerenge von Hormus kaum möglich und auch die Bemühungen Saudi-Arabiens, alternativ über das Rote Meer zu verschiffen, sind aufgrund der Huthi-Angriffe mit hohen Risiken verbunden.
Zudem hat die Ukraine weiter Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen gestartet. Am Freitag soll erneut die Perm-Raffinerie mit einer Tageskapazität von 260.000 Barrel beschädigt worden sein. Bereits Ende Juli wurde die rund 1.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt gelegene Anlage erfolgreich getroffen.
Das Ergebnis beider Konflikte ist, dass die globalen Ölbestände immer weiter zurückgehen und in Folge auch weitere Preissteigerungen bei Rohöl und Ölprodukten drohen.
Wichtig wird sein, welche Sanktionen die US-Regierung gegen den Iran plant und wie sich dabei China, der größte Abnehmer iranischen Öls, dabei verhalten wird. Heute warten Marktteilnehmer auf Details, die US-Finanzminister Bessent angekündigt hat.
Gegen Wochenmitte werden dann sicherlich die neuen US-Ölbestandsdaten für neue Impulse sorgen.
Am Devisenmarkt konnte der Euro am Freitag sein Wochenplus im Vergleich zum US-Dollar verteidigen. Dieser war im Laufe der Woche deutlich unter Druck geraten, als das US-Finanzministerium angekündigt hatte, die Rückkäufe langlaufender Anleihen auszuweiten.
Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben nur wenig verändert in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies sollte für Ölheizer mit knappem Tankvorrat kein Grund sein, weiter auf eine Preiswende zu spekulieren und im schlimmsten Fall einen Leerstand zu riskieren. Zwar sind die Lieferzeiten aktuell noch recht kurz, dies dürfte sich aber spätestens mit Beginn der Heizperiode drastisch ändern.
Die Ölpreise haben gestern nach einem schwachen Start deutlich zugelegt und starten heute kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die sich seit Mitte Juli auf hohem Niveau seitwärts bewegen.
Die Ölpreise haben sich gestern uneinheitlich, im Großen und Ganzen aber seitwärts entwickelt. Kurzfristig ist weiter keine Trendwende zu erwarten. Auch nicht bei den Heizöl-Notierungen, die heute etwas leichter in den Tag starten.