Marktbericht vom 28.08.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 28.08.2026, 08:39 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten heute stabil, es wird jedoch ein Anstieg von etwa ein bis zwei Cent pro Liter erwartet, hauptsächlich bedingt durch steigende Ölpreise und sinkende Produktbestände. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und das russische Exportverbot für Diesel stützen die Preise zusätzlich.

Marktbericht vom 28.08.2026

Heizöl-Markt aktuell: Öl- und Heizölpreise steigen

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 28.08.2026, 08:39 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten heute stabil, es wird jedoch ein Anstieg von etwa ein bis zwei Cent pro Liter erwartet, hauptsächlich bedingt durch steigende Ölpreise und sinkende Produktbestände. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und das russische Exportverbot für Diesel stützen die Preise zusätzlich.

Ölpreise tendieren weiter nach oben - Heizölpreise steigen

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder deutliche Gewinne erzielen können und starten heute Morgen auf hohem Niveau. In Folge dürfte es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande nach oben gehen.


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Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 89,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.250 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar nach behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 Dollar gehandelt. 

Obwohl der Schiffsverkehr durch die Meerenge von Hormus nach Aussagen der US-Regierung und Einschätzung des Investmenthauses Goldman Sachs in letzter Zeit deutlich zugenommen und mittlerweile sogar rund zwei Drittel des Niveaus vor Kriegsbeginn erreicht haben soll, ging es mit den Ölpreisen gestern weiter nach oben.
Vor allem die Gasöl-Notierungen bleiben hoch, da diese zudem durch das russische Exportverbot für Diesel und Benzin gestützt werden. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat sich in den letzten Wochen und Monaten weiter verschärft und die gegenseitigen Drohnenangriffe vor allem der russischen Ölindustrie massiv geschadet. 
In Folge sind auch die Produktbestände in den USA in dieser Woche weiter gefallen, was derzeit ein weiterer preistreibender Faktor ist.
Durch die geopolitischen Ereignisse der letzten Zeit hat die OPEC zuletzt deutlich an Bedeutung verloren. Nachdem im vergangenen Jahr die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus der Organisation ausgetreten sind, erwägt nun auch Venezuela diesen Schritt. Hier dürfte aber sicherlich der zunehmende Einfluss der USA der entscheidende Faktor sein. Auf die Preisentwicklung wirkt sich dies kurzfristig sicherlich nicht aus, mittelfristig könnte dies aber eher Druck auf die Notierungen bringen, zumal Venezuela über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt verfügt.
 
Am Devisenmarkt sind derzeit alle Blicke nach Jackson Hole gerichtet, wo das jährliche internationale Notenbanksymposium stattfindet. Vor allem die heutige Rede des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh wird mit Spannung erwartet, da sich die Händler neue Hinweise auf den künftigen Zinskurs der Fed erhoffen.

Die Heizölpreise starten auch heute noch stabil. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aber aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro  Liter erwarten. Auch wenn die Nachfrage gestern spürbar nachgelassen hat, so dürfte das Bestellaufkommen in den nächsten Wochen hoch bleiben und die Lieferzeiten bald deutlich ansteigen. Daher sollten Ölheizer mit knappem Vorrat möglichst frühzeitig zumindest eine Teilmenge bestellen.

Heizöl-Marktdaten

28.08.26, 22:30 Uhr
 
28.08.: 161,93 €
27.08.: 161,97 €
28.08.26, 22:30 Uhr
 
28.08.: 1.275,25 $
27.08.: 1.243,50 $
28.08.26, 22:30 Uhr
 
28.08.: 89,37 $
27.08.: 89,39 $
28.08.26, 22:30 Uhr
 
28.08.: 0,8633 €
27.08.: 0,8582 €

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