Marktbericht vom 29.09.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 29.09.2026, 08:16 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten mit leichten Aufschlägen und bleiben hoch, vor allem wegen knapper Versorgung und Konflikten in der Golfregion. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu rund einen Cent pro Liter steigen; auch der schwächere Euro begünstigt den Anstieg.

Marktbericht vom 29.09.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise bleiben auf hohem Niveau, Heizölpreise im Seitwärtstrend!

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 29.09.2026, 08:16 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten mit leichten Aufschlägen und bleiben hoch, vor allem wegen knapper Versorgung und Konflikten in der Golfregion. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu rund einen Cent pro Liter steigen; auch der schwächere Euro begünstigt den Anstieg.

Nahost-Krise hält Ölpreise hoch - Heizölpreise starten stabil bis leicht steigend

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten ziehen heute Morgen wieder an, nachdem es gestern im späten Handel zu Abschlägen gekommen war. Insgesamt bleiben die Öl-Futures somit auf hohem Niveau, in logischer Folge ebenso die Heizöl-Notierungen.


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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 107,20 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Oktober kostet zur Stunde 1.450 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1355 Dollar gehandelt.

Auch wenn es wohl auf beiden Seiten weiterhin Gesprächsbereitschaft zu geben scheint, ist nach wie vor keine Annäherung im Krieg zwischen den USA und dem Iran in Sicht. Auch der Konflikt zwischen den Huthi-Rebellen im Jemen und Saudi-Arabien bleibt am Ölmarkt ein wichtiges Thema. 
Generell bleibt die Versorgungslage aufgrund der unsicheren Lage in der Golfregion angespannt, auch wenn sich die Exportmengen zuletzt wohl wieder etwas erhöht haben. Dabei sind jedoch meist große logistische Anstrengungen notwendig, die sehr kostspielig sind. Daher sehen die meisten Marktexperten die Rohölpreise auch in nächster Zeit auf dem aktuell erhöhten Niveau. 
Bei Gasöl ist die Lage noch etwas schwieriger, was vor allem mit den stark dezimierten russischen Raffineriekapazitäten zusammenhängt. Diesel und Heizöl sind knapp und Moskau verbietet seit Wochen jegliche Exporte. 
Ähnliches überlegt die US-Regierung, denn auch in den Staaten liegen die Bestände mittlerweile auf einem sehr niedrigen Niveau und die Preise auf Rekordhoch. 
Heute Abend gibt es dazu neue Zahlen zur Bestandsentwicklung vom American Petroleum Institute (API), morgen vom US-Energieministerium.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar im Vergleich zum Euro gestern wieder etwas zulegen und auch heute Morgen geht es für den Greenback leicht nach oben. Die Erwartung weiter steigender Zinsen und die gestrige Aussage von EZB-Präsidentin Lagarde, die derzeit keine Anzeichen für eine längerfristig erhöhte Inflation sieht, begünstigen diese Entwicklung.

Die Heizölpreise werden heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich damit die Entwicklung der letzten Tage weiterhin fort. Die aktuell recht milden Temperaturen und die wohl weiterhin bestehende Hoffnung auf doch noch fallende Notierungen halten die Nachfrage weiterhin auf moderatem Niveau.

Heizöl-Marktdaten

29.09.26, 12:40 Uhr
 
29.09.: 187,04 €
28.09.: 189,05 €
29.09.26, 12:40 Uhr
 
29.09.: 1.383,25 $
28.09.: 1.443,25 $
29.09.26, 12:40 Uhr
 
29.09.: 105,07 $
28.09.: 106,07 $
29.09.26, 12:40 Uhr
 
29.09.: 0,8818 €
28.09.: 0,8796 €

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