Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten weitgehend stabil; im Tagesverlauf könnten sie wegen leicht nachgebender Ölpreise um bis zu etwa einen Cent pro Liter sinken. Das knappe Angebot an Öl und Gasöl hält die Preise jedoch weiterhin hoch.
Marktbericht vom 15.10.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten weitgehend stabil; im Tagesverlauf könnten sie wegen leicht nachgebender Ölpreise um bis zu etwa einen Cent pro Liter sinken. Das knappe Angebot an Öl und Gasöl hält die Preise jedoch weiterhin hoch.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und sind in etwa auf dem Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Heute Morgen starten die Futures aber etwas leichter und auch die Heizöl-Notierungen habe etwas Abwärtspotenzial.
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Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 104,50 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.447 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1220 Dollar gehandelt.
Die globale Versorgungslage mit Öl und Ölprodukten bleibt angespannt. Aber nicht nur das Angebot hat sich reduziert, sondern infolge der hohen Preise auch die Nachfrage.
Dies hat gestern die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Monatsbericht herausgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr rechnen die Experten in Paris aktuell mit einem Rückgang des weltweiten Ölverbrauchs um 2,6 Millionen Barrel pro Tag und somit um nochmals 100.000 Fass mehr als noch vor einem Monat.
Die Agentur sieht aber weiterhin erhebliche Produktions- und Angebotsrückgänge bei Gasöl, was die Notierungen ja schon in der Vergangenheit im Vergleich zu den Rohölpreisen überproportional nach oben getrieben hat.
Sowohl bei Rohöl als auch bei Gasöl ist aber leider weiterhin nicht mit einer nachhaltigen Entspannung zu rechnen. Die Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin angespannt, auch wenn sich die Exporte unter Schwankungen zuletzt etwas erholt haben. Zudem werden immer wieder Ölverarbeitungsanlagen zerstört, auch und vor allem im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Entgegen der Ankündigung einer "Energie-Waffenruhe" wurden die Angriffe zuletzt unvermindert fortgesetzt.
Die gestern nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) brachten einen auf den ersten Blick erschreckend deutlichen Rückgang bei Rohöl. Hier dürfte es aber Verschiebungen wegen des Hurrikans "Isaias" gegeben haben. Etwas mehr Klarheit könnten die umfangreicheren und einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) heute Nachmittag bringen.
Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum Dollar auf den tiefsten Stand seit Mai letzten Jahres gefallen. Auslöser war eine im September auf 3,7 Prozent gestiegene Inflation in den USA. Erwartet wurde lediglich eine Teuerungsrate von 3,6 Prozent. Somit hat sich die Wahrscheinlichkeit weiter steigender US-Zinsen erhöht.
Die Heizölpreise hierzulande starten heute weitgehend stabil. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im weiteren Handel ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit gut einem Monat bestehende Seitwärtstrend weiter fort und Heizen bleibt leider sehr teuer. Viele Ölheizer haben zuletzt lediglich eine Teilmenge geordert und hoffen weiter auf einen Preisrückgang. Die Lieferzeiten bewegen sich weiter auf einem sehr hohen NIveau!
Die Ölpreise haben gestern teils kräftig angezogen. Besonders bei Gasöl gab es deutliche Aufschläge, die sich schon bald auch auf die Heizöl-Notierungen ausgewirken könnten. Heute starten diese noch stabil.
Die Ölpreise starten heute in etwa auf dem Niveau von gestern in den Handel. Bei Gasöl bringt der Frontmonatswechsel einen leichten Rückgang, der sich eventuell preisdrückend auf die Heizöl-Notierungen auswirken könnte.