Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind zuletzt gestiegen und bleiben aktuell auf hohem Niveau, vor allem wegen gestörter Öllieferungen und knapper Raffineriekapazitäten. Im Tagesverlauf könnten sie um einen halben bis einen Cent pro Liter steigen.
Marktbericht vom 21.10.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind zuletzt gestiegen und bleiben aktuell auf hohem Niveau, vor allem wegen gestörter Öllieferungen und knapper Raffineriekapazitäten. Im Tagesverlauf könnten sie um einen halben bis einen Cent pro Liter steigen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zuletzt wieder zugelegt und bewegen sich aktuell teilweise auf dem höchsten Niveau seit Mai seitwärts. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die sich in dieser Woche bislang ebenfalls verteuert haben.
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Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 110,50 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.480 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1225 Dollar gehandelt.
Die Rohölpreise der Sorte Brent haben aktuell den höchsten Stand seit Mitte Mai erreicht und auch die Gasöl-Futures bewegen sich derzeit noch noch rund 6 Prozent unter den bisherigen Höchstständen von Mitte September.
Die Gründe hierfür liegen auf der Hand, denn im Nahen Osten hat sich die Lage zuletzt wieder deutlich verschärft und ein Ende der Behinderungen von Öllieferungen aus der Golfregion ist weiterhin nicht absehbar.
Gleiches gilt für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der sich durch den "Dieseldeal" von US-Präsident Trump und dessen neue Nähe zu Wladimir Putin eher noch zu verschärfen droht. Jedenfalls ist man weit von der verkündeten "Energie-Waffenruhe" entfernt und es werden nach wie vor gegenseitig Energie- und hier vor allem auch Ölanlagen im großen Stil erfolgreich angegriffen.
Die Raffineriekapazitäten bleiben weltweit knapp und somit auch Kraft- und Heizstoffe.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vom American Petroleum Institute (API) vermeldeten Ölbestandsdaten bestätigen dieses Bild. Es gab hier einen weiteren deutlichen Abbau bei Rohöl und auch bei den Produkten. Sollten die Zahlen heute vom Department of Energy (DOE) bestätigt werden, könnte es mit den Ölpreisen durchaus weiter nach oben gehen.
Mittlerweile scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Lieferketten reißen und es zu ersten Störungen bei der Versorgung kommt.
Am Devisenmarkt drückte ein schwächer als erwartet ausgefallener ZEW-Konjunkturerwartungsindex vorübergehend etwas auf den Kurs des Euro. Im weiteren Verlauf konnte sich unsere Gemeinschaftswährung aber wieder erholen.
Damit gibt es stabile Vorgaben für unseren Inlandsmarkt, wo sich die Heizölpreise auf dem höchsten Niveau der letzten Wochen seitwärts bewegen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen heute lediglich ein kleines Plus von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Aussicht auf bald deutlich fallende Notierungen bleibt trübe und so kann nur eine rechtzeitige Bestellung angeraten werden.
Die Ölpreise sind nach dem kräftigen Anstieg vom Freitag gestern zunächst deutlich zurückgefallen, bevor die Futures wieder massiv angezogen haben. Bei den Heizöl-Notierungen dürfte es in der Folge zu Aufschlägen kommen.
Die Ölpreise sind am Freitag im späten Handel massiv angestiegen, fallen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber wieder deutlich zurück. In der Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande stabil bis leicht nachgebend.