Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind zum Handelsstart leicht bis moderat gesunken, vor allem wegen niedrigerer Gasölpreise. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu einem Cent pro Liter nachgeben, wobei die angespannte Lage im Nahen Osten und der schwächere Euro den Rückgang begrenzen könnten.
Marktbericht vom 28.10.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind zum Handelsstart leicht bis moderat gesunken, vor allem wegen niedrigerer Gasölpreise. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu einem Cent pro Liter nachgeben, wobei die angespannte Lage im Nahen Osten und der schwächere Euro den Rückgang begrenzen könnten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem fulminanten Anstieg der letzten Tage gestern nach unten korrigiert. Bei Gasöl fiel der Rückgang etwas stärker als bei Rohöl aus, ssodass die Heizöl-Notierungen eventuell etwas nachgeben könnten.
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Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 116 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.454 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1120 Dollar gehandelt.
Obwohl die internationalen Ölpreise gestern zum Teil mehr oder weniger stark nach unten korrigiert haben, bleiben die Anspannung am Ölmarkt und damit auch das Aufwärtspotenzial hoch.
Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass die USA und Israel nach den Midterm-Wahlen in der nächsten Woche einen neuen Großangriff auf den Iran und dessen verbündete Gruppen durchführen werden. Da die gestrigen Wahlen in Israel wohl keinen klaren Sieger hervorgebracht haben, dürfte der jetzige Ministerpräsident Netanyahu zumindest vorerst im Amt bleiben, was ebenfalls für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen im Nahen Osten spricht.
Hier gab es auch gestern wieder Angriffe der Huthi-Miliz auf Ziele in Saudi-Arabien, bei denen unter anderem ein Brand an einem wichtigen Ölhafen ausgebrochen ist. Dieser hat wohl keine größeren Schäden verursacht, zeigt aber, wie labil die aktuelle Versorgungslage ist.
Durchaus preisdrückend wirkte die Meldung, dass die Lieferungen durch die kürzlich ausgefallene libysche Pipeline wieder auf genommen werden konnten.
Zum einem gewissen Teil wirkten auch die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten bearish. Zwar gab es einen weiteren Rückgang bei Rohöl, dafür leichte Bestandsaufbauten bei Destillaten und sogar einen etwas stärkeren Anstieg bei Benzin.
Etwas mehr Klarheit dürften hier die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen des Department of Energy (DOE) bringen.
Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar im Vorfeld der heute Abend stattfindenden Fed-Sitzung weitere leichte Verluste hinnehmen. Belastet wird unsere Gemeinschaftswährung nach wie vor von der Krise in Frankreich sowie von der Erwartung weiter steigender US-Zinsen.
Die Heizölpreise starten heute erfreulicherweise mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht möglicherweise ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Das Bestellaufkommen liegt derzeit in einem mittleren Bereich, sodass sich die noch in einem für die Jahreszeit normalen Bereich bewegen. Es ist weiterhin ein rechtzeitiger Kauf zumindest einer Teilmenge anzuraten.
Die Ölpreise haben gestern wieder deutlich zugelegt und die Brent-Futures dabei den höchsten Stand seit Monaten erreicht. Im späten Handel gaben die Kurse wieder etwas nach, die Heizöl-Notierungen starten trotzdem fester.
Die Ölpreise haben am Freitag wieder kräftig zugelegt und Rohöl ging auf Tageshoch aus dem Handel. Heute Morgen starten die Futures aber mit deutlichen Abschlägen in den Handel, sodass auch die Heizöl-Notierungenetwas nachgeben sollten.