Marktbericht vom 02.01.2026

Heizöl-Preisrechner
Logo WhatsApp
FastEnergy-WhatsApp-Channel kostenlos abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Marktbericht vom 02.01.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise starten 2026 wenig verändert - Heizölpreise weiter stabil!

02.01.2026, 09:26 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise starten stabil ins neue Jahr, Heizöl währungsbedingt eventuell etwas höher

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben an Sylvester im späten Handel etwas nachgegeben, starten heute Morgen in Asien aber mit Aufschlägen, sodass es unterm Strich bei einem ingesamt stabilen Preisniveau bleibt. Hierzulande bleiben die Heizöl-Notierungen stabil.


Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!

Jetzt kostenlos abonnieren!

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Januar kostet zur Stunde 624 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1740 Dollar gehandelt. 

Auch zum Start ins neue Jahr bleiben die geopolitischen Spannungen im Fokus der Ölhändler. 
Vor allem natürlich der Krieg in der Ukraine, dessen Ende immer noch nicht absehbar ist und der für die globale Ölversorgung weiterhin eine große Rolle spielt. Immer wieder gibt es Störungen bei der russischen Ölverarbeitung bzw. -verladung durch ukrainische Drohnenangriffe, so aktuell wieder am Schwarzmeerhafen der Stadt Tuapse.
Aber auch der Konflikt zwischen den USA und Venezuela, die Spannungen zwischen China und Taiwan, sowie neuerdings zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Hier geht es um das Grenzgebiet zum Jemen, in dem eine durch die VAE unterstützte Gruppe zwei saudische Provinzen unter ihre Kontrolle gebracht haben. Die Regierung in Riad hat daraufhin Abu Dhabi ein Ultimatum gestellt, nach dem alle militärischen Truppen innerhalb von 24 Stunden vollständig aus dem Jemen abgezogen werden müssen.
Die in dieser Woche veröffentlichten US-Ölbestandsdaten fielen wieder bearish, also preisdrückend aus. Sowohl das American Petroleum Institute (API), als auch das Department of Energy (DOE) berichteten von gestiegenen Beständen, das DOE zudem von einem um diese Jahreszeit aber nicht unüblichen Rückgang der Gesamtnachfrage.
In den nächsten Tagen werden sicherlich wieder zahlreiche Analysteneinschätzungen zur Preisentwicklung im neuen Jahr über die Ticker rollen, eine Glaskugel werden diese aber ebensowenig wie wir haben. 
Trotzdem wagen wir Prognose, dass die Ölpreise auch in 2026 auf einem durchaus günstigen Niveau bleiben dürften.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar noch im alten Jahr bei geringen Umsätzen Verluste hinnehmen und auch heute Morgen geht es bislang leicht nach unten, ohne dass es hierzu neue marktrelevante Daten gegeben hätte.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben heute kaum verändert in das neue Jahr. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht höchstens ein kleines Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Ein stützender Faktor dürfte hier in nächster Zeit auch von Seite der Nachfrage kommen, die aufgrund der kalten Witterung schon über die Feiertage relativ hoch war und durchaus weiter zulegen könnte. 

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 02.01.2026, 16:12 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (31.12.2025, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 02.01.2026, 16:12 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (31.12.2025, 22:59 Uhr)

Weitere Marktberichte