Marktbericht vom 02.04.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind heute morgen förmlich nach oben gesprungen, nachdem US-Präsident Trump weitere schwere Angriffe gegen den Iran angekündigt hat. In Folge werden wohl leider auch die Heizöl-Notierungen weiter kräftig anziehen.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 108 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 1480 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1530 Dollar gehandelt.
Die Möglichkeit, dass der Krieg im Nahen Osten bald zu Ende gehen wird, bleibt zwar auch nach der Rede von US-Präsident Trump bestehen, die Gefahr, dass die Lage vorher aber nochmals eine neue Eskalationsstufe erreichen wird, scheint allerdings größer zu werden.
Trump will wohl weiter an seinem Zeitplan festhalten, hat dem Iran aber erneut mit der Zerstörung der Energie-Infrastruktur gedroht, falls Teheran keinen "Deal" machen wird. Dass die iranischen Machthaber aber an den Verhandlungstisch kommen werden, ist sehr unwahrscheinlich und so sind in den nächsten Tagen, vielleicht auch Wochen, weitere heftige Angriffe durch die USA zu erwarten.
Auch eine Bodenoffensive ist wohl weiterhin eine durchaus realistische Option, zumal weitere Einheiten und ein weiterer Flugzeugträger in die Region verlegt wurden bzw. werden.
Sollte es tatsächlich zu einer Zerstörung der Ölanlagen, beispielsweise auf der Insel Kharg kommen, hätte dies verheerende langfristig Folgen für die globale Öl- und Gasversorgung.
Wie das Problem mit der Meerenge von Hormus gelöst werden soll, steht mittlerweile ohnehin in den Sternen, nachdem Trump das Thema mehr oder weniger abgegeben hat.
Die gestern veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten spielten wieder nur eine Nebenrolle und fielen zudem eher gemischt aus. Die Gesamtbestände gingen leicht zurück, bei Rohöl gab es aber einen weiteren Aufbau. Die Inlandsnachfrage ist um gut 0,9 auf 20,9 Millionen Barrel pro Tag angestiegen.
Am Devisenmarkt hat die Rede von Trump ebenfalls wieder für Kursbewegungen gesorgt. Der Dollar ist als Krisenwährung in diesen Stunde wenig überraschend stark gefragt und so verliert der Euro im Umkehrverhältnis deutlich an Wert.
Die Heizölpreise hierzulande könnten aufgrund der Neuigkeiten aus dem Weißen Haus und der in Folge stark gestiegenen internationalen Ölpreise heute leider wieder einen kräftigen Satz nach oben machen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von 8 bis 15 Cent pro Liter erwarten, womit die Notierungen wieder neue Höchstände erreichen würden. Der weitere Verlauf ist kaum vorhersehbar. Sicher scheint hingegen, dass die Schwankungsanfälligeit hoch bleiben wird.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 02.04.2026, 17:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (01.04.2026, 23:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 02.04.2026, 17:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (01.04.2026, 23:59 Uhr)
Die Ölpreise sind gestern weiter zurückgefallen und starten auch heute Morgen in Asien mit schwacher Tendenz. In Folge werden sich auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach erneut etwas verbilligen.
Die Ölpreise haben gestern wieder den Rückwärtsgang eingelegt, nachdem zuvor ein weiterer deutlicher Anstieg zu beobachten war. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise größtenteils mit Abschlägen.