Marktbericht vom 24.04.2026
Heizöl-Preisrechner
Logo WhatsApp
FastEnergy-WhatsApp-Channel kostenlos abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!
Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 24.04.2026, 08:44 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten heute stabil, es wird jedoch ein baldiger Anstieg von mindestens zwei bis drei Cent pro Liter erwartet, da die internationalen Ölpreise aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten und geopolitischer Unsicherheiten weiter steigen. Hauptgrund für die Preiserwartung sind die anhaltenden Spannungen im Iran-Konflikt und die damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung.

Marktbericht vom 24.04.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ziehen weiter an - Heizölpreise werden folgen

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 24.04.2026, 08:44 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten heute stabil, es wird jedoch ein baldiger Anstieg von mindestens zwei bis drei Cent pro Liter erwartet, da die internationalen Ölpreise aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten und geopolitischer Unsicherheiten weiter steigen. Hauptgrund für die Preiserwartung sind die anhaltenden Spannungen im Iran-Konflikt und die damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung.

Ölpreise mit weiteren Aufschlägen - Heizölpreise werden höher erwartet

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben, nach dem Überschreiten der 100-Dollar-Marke am Vortag, gestern vor im späten Handel weiter deutlich zugelegt. In Folge ist zu erwarten, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande bald wieder ansteigen.


Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!

Jetzt kostenlos abonnieren!

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.242 Dollar. Der Euro fällt sich im Vergleich zum Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1680 Dollar gehandelt. 

Während sich Pakistan weiter um eine Vermittlung im Iran-Krieg bemüht, ist mittlerweile ein dritter US-Flugzeugträger in der Region angekommen. 
Washington hält den Druck auf den Iran weiter hoch und will den Gegner mit aller Macht zu neuen Gesprächen und natürlich zur Wiederfreigabe der Straße von Hormus zwingen. Diese soll teilweise vermint sein und laut Aussagen aus dem Pentagon könnte die Räumung der Minen rund ein halbes Jahr in Anspruch nehmen.
Noch ist man allerdings nicht soweit, damit zumindest beginnen zu können und die Gefahr einer weiteren Eskalation sehr real, auch wenn der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon um weitere drei Wochen verlängert wurde, womit zumindest eine Forderung des Iran weiter erfüllt wäre. Zudem fordern die Mullahs aber auch ein Ende der Blockade der iranischen Häfen, um wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Somit befindet sich die Diplomatie weiterhin in einer Sackgasse und die gegenseitigen Drohungen nehmen wieder zu. Die USA haben dabei die Infrastruktur des Iran ins Visier, der Iran zieht die Störung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Betracht.
Aber auch der Krieg in der Ukraine bleibt ein wichtiges Thema am Ölmarkt. Während über die Druschba-Pipeline wohl wieder russisches Öl in Ungarn und der Slowakei ankommt, wurde der Durchfluss kasachischer Lieferungen nach Nordostdeutschland durch Moskau bis auf Weiteres gestoppt. 

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung unter leichtem Druck und ist dabei wieder unter die 1,17-Dollar-Marke gefallen. Dies obwohl der EU-Einkaufsmanagerindex im verarbeiteten Gewerbe per April entgegen der Erwartung auf 52,2 Punkte gestiegen ist. Allerdings hat sich die Stimmung im Dienstleistungsbereich verschlechtert. Zudem bleiben die Konjunkturaussichten aufgrund der hohen Energiepreise gedrückt.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute noch stabil. Aufgrund der Entwicklung der internationalen Ölpreise ist aber mit einem baldigen Anstieg zu rechnen. In Anbetracht der geringen Chancen auf einen baldigen deutlichen Preisrückgang und der Tatsache, dass aufgrund der wochenlangen Kaufzurückhaltung spätestens im Frühherbst Lieferengpässe drohen, raten wir zur rechtzeitigen Bestellung auf einem Niveau, dass derzeit deutlich unter den Höchständen zu Monatsbeginn liegt.

Heizöl-Marktdaten

24.04.26, 23:59 Uhr
 
24.04.: 168,05 €
23.04.: 167,43 €
24.04.26, 23:59 Uhr
 
24.04.: 1.244,75 $
23.04.: 1.247,25 $
24.04.26, 23:59 Uhr
 
24.04.: 105,72 $
23.04.: 105,91 $
24.04.26, 23:59 Uhr
 
24.04.: 0,8535 €
23.04.: 0,8559 €

Weitere Marktberichte