Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zu Wochenbeginn deutlich an, da die Eskalation im Konflikt zwischen Iran und USA die Rohölpreise nach oben treibt. Es wird ein Anstieg von bis zu drei Cent pro Liter erwartet, da die angespannte Versorgungslage und mögliche weitere Konfliktauswirkungen die Preise belasten.
Marktbericht vom 18.05.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zu Wochenbeginn deutlich an, da die Eskalation im Konflikt zwischen Iran und USA die Rohölpreise nach oben treibt. Es wird ein Anstieg von bis zu drei Cent pro Liter erwartet, da die angespannte Versorgungslage und mögliche weitere Konfliktauswirkungen die Preise belasten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche, da eine Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und den USA zu befürchten ist. In der Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen wieder deutlich an.
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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 111 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.217 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1636 Dollar gehandelt.
Zum Wochenbeginn bleibt die Lage an den Ölbörsen angespannt. Die bisherigen Bemühungen, die Krise im Persischen Golf zu beenden, waren erfolglos. Statt einer Entspannung rückt eine neue Eskalation wieder stärker in den Fokus, nachdem am Wochenende Drohnenangriffe aus den VAE und Saudi-Arabien gemeldet wurden.
Die ohnehin brüchige Waffenruhe gerät dadurch weiter ins Wanken. Die Sorge vor einem erneuten Ausbruch des Konflikts nimmt zu. Weitere Angriffe der USA oder Israels auf den Iran könnten neue Gegenangriffe auf Energieanlagen und wichtige Infrastruktur am Golf auslösen.
Schon in der vergangenen Woche hatten die beiden wichtigsten Rohölkontrakte um mehr als 7 % zugelegt. Auslöser waren unter anderem ergebnislose Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping. Hinweise darauf, dass China zu einer Lösung des Konflikts beitragen könnte, gab es nicht. Gleichzeitig bleibt die Straße von Hormus weiterhin gesperrt, auch wenn zuletzt wieder etwas mehr Schiffe passieren durften.
Ein länger andauernder Konflikt mit dem Iran könnte die Ölpreise auf hohem Niveau halten. Das würde auch die Zinsen weiter belasten und die Risiken für die Wirtschaft erhöhen.
Seit den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar sind die Ölpreise bereits um mehr als 50 % gestiegen. Durch die Sperrung der Straße von Hormus müssen die Produzenten am Persischen Golf ihre Fördermengen reduzieren. Gleichzeitig nehmen die Warnungen vor schnell sinkenden globalen Ölreserven zu. Auch die IEA hatte zuletzt auf ein Angebotsdefizit und schrumpfende Reserven hingewiesen.
Damit bleibt die fundamentale Lage zum Wochenstart klar preistreibend. Das zeigt sich auch an den erneut steigenden Notierungen an den Ölbörsen. Bei den Inlandspreisen ist daher ebenfalls mit höheren Preisen zu rechnen. Gegenüber Freitagvormittag ergeben sich spürbare Aufschläge.
Die Heizölpreise hierzulande starten in Folge der ansteigenden internationalen Rohölpreise ebenfalls mit Aufschlägen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu drei Cent pro Liter erwarten. Da sich die Versorgungslage weiterhin verschärft und logistische Engpässe drohen, empfehlen wir weiterhin einen rechtzeitigen Kauf.
Die Ölpreise sind im gestrigen Handelsverlauf wieder etwas gesunken und starten heute Morgen daher auf niedrigeren Niveau in den asiatisch geprägten Handel. In Folge könnte es bei den Heizöl-Notierungen zu leichten Abschlägen kommen.
Die Ölpreise sind gestern im späten Handel angezogen und sind auf einem Tageshoch aus den Handel gegangen. Heute Morgen starten die Notierungen leicht günstiger in den Tag. Eine klare Richtung ist jedoch weiterhin nicht erkennbar, sodass erneut mit Schwan