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Marktbericht vom 24.05.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise nach API-Daten fest - Heizölpreise ziehen weiter an!

24.05.2023, 08:44 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Laufe des Tages uneinheitlich entwickelt, zeigen sich nach Veröffentlichung der API-Ölbestandsdaten heute morgen aber mit fester Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen in den heutigen Handel starten.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 77,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 690 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0780 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt sind in den letzten Tagen die Fundamentaldaten wieder stärker in den Vordergrund gerückt und diese lassen leider eher weiter steigende Rohölpreise erwarten. Gestern koppelten sich die Gasöl-Notierungen etwas von dieser Entwicklung ab. Heute Morgen zeigen die Kurspfeile aber generell nach oben, da das American Petroleum Institute (API) einen deutlichen Rückgang der US-Ölbestände über alle Kategorien vermeldet hat.
Dies verstärkt die Erwartung, dass es in den kommenden Wochen und Monaten, aufgrund der Förderkürzungen der OPEC+ und der fehlenden Mengen aus dem Nordirak und Kanada, zu einer Unterversorgung kommen könnte.
Preisdrückend wirkt weiterhin der Schuldenstreit in den USA, der im schlimmsten Fall die globale Konjunktur in ein Chaos stürzen könnte. Der Großteil der Marktteilnehmer geht aber sicherlich von einer Einigung in letzter Minute aus und sieht das Risiko der Zahlungsunfähigkeit der US-Regierunge eher gering.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen diesseits und jenseits des Atlantiks gemischt aus. Sowohl in der EU, als auch in den USA lag der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per Mai unterhalb den Erwartungen, dafür überraschte der Wert auf dem Dienstleistungssektor positiv. Der Richmond Fed Herstellungsindex ging per Mai unerwartet stark von minus 10 auf minus 15 zurück, dafür stieg die Zahl der Häuserverkäufe per April von 656.000 auf 683.000 an.
Heute warten die Markteilnehmer natürlich auf die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die gegen 16.30 Uhr veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern etwas zurück, heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung die Verluste aber fast wieder vollständig ausgleichen. Hauptthema ist, neben dem US-Schuldenstreit, heute sicherlich das Sitzungsprotokoll der letzten US-Notenbanksitzung, das am Abend ab 20 Uhr zugänglich ist.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute stabil bis leicht höher in Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Aufschläge von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der Seitwärtstrend der letzten Wochen bislang noch weiter fort. Die Gefahr, dass die Notierungen in nächster Zeit nach oben ausbrechen, ist aber sicherlich nicht zu unterschätzen. Wer auf der sicheren Seite stehen will sollte daher eher früher als später bestellen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 24.05.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (23.05.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 24.05.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (23.05.2023, 23:59 Uhr)

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