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Marktbericht vom 18.03.2024

Heizöl-Markt aktuell: Öl- und Heizölpreise starten mit weiteren Aufschlägen

18.03.2024, 08:51 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben den Handel am Freitag leicht im Plus beendet, heute Morgen in Asien geht es bislang weiter nach oben, bei Rohöl sogar auf ein neues Mehrmonatshoch. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen in die neue Handelswoche.


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Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 847 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0890 US-Dollar gehandelt.

Die Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Ölanlagen treiben die Rohölpreise immer weiter auf den höchsten Stand seit Anfang November nach oben. Am Wochenende gab es während der Wahlen gezielte Angriffe auf Raffinerien im Großraum Moskau, im ersten Quartal wurden mittlerweile 7 Prozent der gesamten russischen Verarbeitungskapazität lahmgelegt. 
Zudem kamen heute Morgen preistreibende Konjunkturdaten aus China. Hier ist die Industrieproduktion per Februar um 7 Prozent angestiegen, erwartet wurde lediglich ein Plus von 5,3 Prozent. Die Einzelhandelsumsätze verfehlten die Prognose zwar um 0,1 Prozent, was aber kaum ins Gewicht fällt.
In der vergangenen Woche kamen zudem bullishe Signale von den Monatsberichten der EIA, der OPEC und der IEA, gleiches gilt für Bestandsdaten aus den USA. Laut Baker Hughes ist hier die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche weiter um 6 auf nun 510 Einheiten angestiegen.
Sowohl auf der Angebots-, als auch auf der Nachfrageseite hat es zuletzt also hauptsächlich preistreibende Nachrichten gegeben, sodass sich der starke, seit Mitte Dezember existente Aufwärtstrend bei Rohöl bislang weiter fortsetzen kann.

Am Devisenmarkt sind die Blicke der Händler in dieser Woche natürlich auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank gerichtet. Am Mittwoch Abend wird zwar noch keine Änderung des Leitzinses erwartet, es wird aber sehr genau auf die Worte des Vorsitzenden Jerome Powell bezüglich einer zeitlichen Konkretisierung zu der erwarteten Zinswende geachtet werden.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem bis zwei Cent pro Liter erwarten. Warum sich hier die Notierungen aber immer noch auf einem relativ niedrigem Niveau bewegen liegt in erste Linie an der günstigen Entwicklung bei Gasöl, dem technischen und unversteuerten Vorprodukt von Diesel und Heizöl. Es ist aber auszuschließen, dass es hier so weitergehen wird. Beide Produkten laufen in der Regel relativ parallel und irgendwann wird die Schere wieder schließen müssen. Wir raten daher zu einem rechtzeitigen Kauf!

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 18.03.2024, 23:40 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (15.03.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 18.03.2024, 23:40 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (15.03.2024, 23:59 Uhr)

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