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Marktbericht vom 25.03.2024

Heizöl-Markt aktuell: Unsicherheit hält Ölpreise hoch - Heizölpreise starten leicht fester

25.03.2024, 08:51 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl Tankwagen

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag eine Berg- und Talfahrt hingelegt und sind schlussendlich wenig verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen stehen bislang überwiegend Pluszeichen an den Kurstafeln in Asien, so dass die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in die neue Woche starten werden.


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Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung April kostet zur Stunde 825 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0820 US-Dollar gehandelt.

Die Gründe, warum sich die Rohölpreise weiterhin auf einem eher auf hohen Niveau bewegen, liegen auf der Hand. Während die OPEC+ ihre Förderkürzungen auch in den nächsten Wochen und Monaten fortführen wird, bleibt die unsichere geopolitische Lage eine Gefahr für die globale Ölversorgung. Vor allem die permanenten Rebellen-Angriffe auf Handelsschiffe die das Rote Meer passieren wollen, erhöhen nicht nur die Kosten, sondern auch die Lieferzeiten. Die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen haben zu erheblichen Beeinträchtigungen der dortigen Ölverarbeitung geführt, was ebenfalls das weltweite Ölangebot reduziert und die Ölpreise nach oben treibt, auch wenn hier die an den Sanktionen teilnehmenden Länder unmittelbar nicht betroffen sind.
Zudem bleibt die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten vor allem aus Asien weiterhin recht robust, sodass die meisten Analysten für das zweite und dritte Quartal mittlerweile eine deutliche Unterversorgung erwarten.
Natürlich gibt es auch immer wieder preisdrückende Meldungen, wie die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der irakischen Öllieferungen durch die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline, die am Markt derzeit aber nicht allzu hoch gewichtet werden.
In dieser Woche stehen kaum neue Markt bewegende Ereignisse an, sodass der Fokus der Händler zur Wochenmitte auf die neue US-Ölbestandsdaten gerichtet sein dürfte.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar am Freitag deutliche Verluste hinnehmen, was unsere Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit Anfang März gedrückt hat. Der am Vormittag veröffentlichte deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex fiel per März mit 87,8 Punkten deutlich besser aus als erwartet, konnte den Rückgang aber nur kurzzeitig stoppen.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo sich die Heizölpreise zum Wochenstart nur wenig verändert zeigen. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht leichte Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen deuten eher auf leicht anziehende Notierungen hin. So oder so liegen die Kurse derzeit deutlich unter dem Durchschnittspreis der letzten drei Monate und bieten nach wie vor eine gute Gelegenheit zur rechtzeitigen Bevorratung.

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 25.03.2024, 23:40 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (22.03.2024, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 25.03.2024, 23:40 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (22.03.2024, 23:59 Uhr)

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