Marktbericht vom 02.02.2026

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Marktbericht vom 02.02.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise mit schwachem Wochen- bzw. Monatsstart - Heizölpreise tendieren abwärts!

02.02.2026, 08:10 Uhr von Josef Weichslberger
Kältewelle ebbt ab, Krieg im Iran vorerst abgewendet: Ölpreise geben deutlich nach

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten mit deutlichen Abschlägen in die neue Handelswoche und somit auch in den Februar. Trotz weiterer Währungsverluste sollten auch die Heizöl-Notierungen bald nachgeben und so wieder eine gute Kaufgelegenheit bieten.


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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 691 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar erneut zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1850 Dollar gehandelt. 

Aufatmen, nicht nur an den Ölmärkten. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran scheint sich in den letzten Stunde etwas entspannt zu haben und von beiden Seiten kommen Meldungen über anstehende Gespräche zur friedlichen Beilegung. Ob es hier dann Fortschritte gibt oder die Situation erneut zu eskalieren droht, wird sich zeigen müssen. 
Die Rohölpreise haben mit deutlichen Abschlägen auf die Nachrichtenlage reagiert und sind mit dem Wechsel auf den Frontmonat April um rund zwei Dollar pro Fass nach unten gefallen. Im bisherigen weiteren Verlauf gibt es heute Morgen in Asien weitere Verluste von rund zwei Dollar.
Das gestrige Treffen der OPEC+ brachte wie erwartet keine Überraschung. Die Organisation will die Fördermengen auch im März unverändert belassen und erst in rund vier Wochen entscheiden, wie es im zweiten Quartal weitergehen wird.
Entspannung kommt auch von der Wetterfront. Vor allem in Nordamerika scheint die Kältewelle abzuklingen, sodass mit keinen weiteren größeren Ausfällen in der Ölversorgung mehr zu rechnen ist.
In den nächsten Tagen wird natürlich die Entwicklung der Lage im Nahen Osten weiterhin Hauptthema am Ölmarkt bleiben. Zudem rücken auch wieder die neuen Bestandsdaten von API und DOE in den Fokus der Händler. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert und bleibt somit auf dem niedrigsten Niveau der letzten viereinhalb Jahre.

Am Devisenmarkt hat die etwas überraschende Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Chef der US-Notenbank für Verunsicherung und Turbulenzen bei den Edelmetallen geführt. Warsh gilt nicht unbedingt als Verfechter einer lockeren Geldpolitik und somit scheinen baldige Leitzinssenkungen, wie sie noch vor kurzem erwartet worden sind, nicht mehr ganz so sicher zu sein. Der US-Dollar kann von dieser Entscheidung im Vergleich zum Euro eindeutig profitieren, zumal dem früheren Fed-Gouverneur die Wichtigkeit der Unabhängigkeit der US-Notenbank bewusst sein sollte.

Trotz der weiteren Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande aller Voraussicht nach bald deutlich nachgeben. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Allerdings reagieren die Kuse in Notierungen in Österreich oft erste mi einigen Stunden Verspätung. Angesichts der zuletzt doch recht deutlichen gefallenden Füllstände in den Verbrauchertanks kommt die erwartete Vergünstigung zum absolut richtigen Zeitpunkt.

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 02.02.2026, 10:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (30.01.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 02.02.2026, 10:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (30.01.2026, 22:59 Uhr)

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