Marktbericht vom 11.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern uneinheitlich entwickelt, der Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen ist aber nach wie vor intakt. Entgegen dieser Entwicklung bleiben die Heizöl-Notierungen, auch aufgrund des starken Euro, weiter attraktiv.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 689 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar erneut Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1920 Dollar gehandelt.
Die internationalen Ölpreise hängen weiterhin eng an der Nachrichtenlage zum Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
Obwohl weiterhin indirekt gesprochen bzw. verhandelt wird, bleibt der Markt stark verunsichert. Zum einen durch die Warnung an Handelsschiffe bezüglich der Durchfahrt der Meerenge von Hormus, zum anderen durch neue Drohungen von US-Präsident Trump, der in Erwägung zieht, einen zweiten Flugzeugträger in die Region zu schicken.
Beide Faktoren sorgen dafür, dass der Risikoaufschlag eher wieder erhöht wird und die Rohölpreise derzeit kaum größeres Potenzial nach unten haben.
Daran ändert auch ein eher bearish, also preisdrückend ausgefallener Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) wenig. Die Experten des US-Energieministeriums rechnen in diesem für dieses und nächstes Jahr weiterhin mit einem deutlich überversorgten Markt. Während die Prognosen zur weltweiten Ölproduktion nach oben korrigiert wurden, erwartet man im Vergleich zum letzten Report nun mit einer leicht niedrigeren globalen Nachfrage.
Auch die nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen klar drückend aus. Bei Rohöl gab es ein gewaltiges und somit auch überraschendes Plus von über 13 Millionen Barrel, während die Produktbestände im Rahmen der Erwartungen lagen.
Man darf gespannt sein, ob die Zahlen durch den Bericht des Department of Energy (DOE) heute Nachmittag bestätigt werden.
Am Devisenmarkt bewegt sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiterhin auf dem höchsten Niveau seit Mitte 2021. Das zuletzt geschwundene Vertrauen in die US-Währung, sowie relativ gut ausgefallene Konjunkturdaten aus der EU zeigen sich für diese Entwicklung verantwortlich. Die gestern veröffentlichten Einzelhandelsumsätze aus den USA fielen hingegen eher schwach aus.
Auch dank der Währungsgewinne bewegen sich die Heizölpreise weiter auf einem sehr günstigen Niveau, deutlich unterhalb den Vergleichsstichtagen der letzten drei Jahre! Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute bestenfalls ein weiteres kleines Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Da noch dazu der Februar in Auswertung der letzten 25 Jahre stets der günstigste Bestellmonat war, raten wir derzeit weiterhin uneingeschränkt zum Kauf!
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 11.02.2026, 12:40 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (10.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 11.02.2026, 12:40 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (10.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern nach anfänglichen Verlusten im Handelsverlauf ins Plus gedreht und sind mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen leicht an, bleiben dabei aber im Großen und Ganzen im Seitwärtstrend.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind heute Morgen mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel gestartet. Zudem gibt es leichte Währungsgewinne, sodass auch bei den Heizöl-Notierungen eine Vergünstigung möglich ist.