Marktbericht vom 16.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag in einer engen Handelsspanne seitwärts bewegt und setzen diesen Trend auch heute Morgen fort. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach zu keinen größeren Kursveränderungen kommen.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,70 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 670 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1865 Dollar gehandelt.
Nachdem in der letzten Woche die Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA den Fokus von den geopolitischen Schauplätzen zumindest kurzfristig etwas abgelenkt, dabei aber keine wesentlichen neuen Impulse gebracht haben, dürften in den nächsten Tagen wieder der Konflikt zwischen den USA und dem Iran, sowie die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg in den Mittelpunkt des Interesses rücken.
Am Dienstag sollen in Genf die indirekten Atomgespräche fortgeführt werden, wobei es wohl nicht nur um dieses Thema gehen dürfte, sondern sicherlich auch das Thema Menschenrechte eine wichtige Komponente sein wird. Man darf gespannt sein, ob es hier bald Ergebnisse geben wird, zumal in den letzten Tagen auch der israelische Ministerpräsident Netanyahu Einfluss bei US-Präsident Trump genommen und dabei sicherlich auch noch die ein oder andre Forderungen untergebracht haben sollte.
Weiterhin wenig Fortschritte gibt es leider auch bei den Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg. Das positivste bei diesem Thema ist derzeit wohl die Tatsache, dass überhaupt noch verhandelt wird.
Nur ein Randthema dürften in dieser Woche die US-Ölbestandsdaten sein, die aufgrund des heutigen Feiertags in den USA erst am Mittwochabend (API) und am Donnerstagnachmittag (DOE) veröffentlicht werden.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche um 3 auf 409 Einheiten gefallen und liegt damit weiter deutlich unter dem Niveau der beiden Vorjahre.
Am Devisenmarkt gab es am Freitag ebenfalls keine größeren Kursbewegungen. Der US-Verbraucherpreisindex für den Monat Januar fiel mit plus 2,4 Prozent etwas niedriger aus als erwartet. Die Händler reagierten aber kaum auf den etwas geringen Preisauftrieb und bleiben vorerst in Wartestellung.
Sehr stabile Vorgaben also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute unverändert starten und auch im weiteren Verlauf mit wenig Veränderung zu rechen ist. Die Notierungen bewegen sich derzeit nicht nur auf den niedrigsten Niveau der letzten drei Wochen, sondern auch zum Teil deutlich unter dem Vergleichszeitpunkt der letzten drei Jahre. Zudem ist der Februar statistisch gesehen stets einer der besten Bestellmonate. Wir raten weiterhin uneingeschränkt zum Kauf!
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 16.02.2026, 10:00 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (13.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 16.02.2026, 10:00 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (13.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise haben gestern nach dem Anstieg vom Vortag wieder deutlich nachgegeben und starten auf deutlich niedrigerem Niveau in den Freitag. In Folge sind auch bei den Heizöl-Notierungen Abschläge zu erwarten.
Die Ölpreise haben gestern zunächst weiter deutlich zugelegt und die Brent-Futures sind dabei kurzzeitig über die 70-Dollar-Marke gestiegen. Im weiteren Verlauf gab es dann eine Abwärtskorrektur, sodass die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert starten.