Marktbericht vom 24.02.2026
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem schwachen Start schnell kehrt gemacht und sind im Laufe des Tages auf den höchsten Stand seit Sommer letzten Jahres geklettert. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.
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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 72 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 738 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar wieder zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 Dollar gehandelt.
Die Sorge vor einem US-Angriff auf den Iran bleibt hoch bzw. hat nochmals etwas zugenommen und in Folge steigt die Risikoprämie am Ölmarkt weiter an. Dieser wird von einigen Analysten mittlerweile auf rund 10 Dollar pro Barrel beziffert.
Gestern gab es die Meldung, wonach das US-Außenministerium die Evakuierung nicht zwingend benötigter Mitarbeiter aus der Botschaft in Beirut angeordnet hat. Obwohl noch in dieser Woche weiter verhandelt werden soll, scheint ein baldiger Angriff der USA immer wahrscheinlicher zu werden.
Zudem tut sich Russland wohl immer schwerer, sein Öl zu vernünftigen Preisen an den Mann zu bringen. Der Abschlag von russischen Ural-Öl zu Brent-Öl ist zuletzt auf über 30 Dollar pro Barrel angestiegen. Allerdings ist ein neues Sanktionspaket der EU gestern am Veto Ungarns und der Slowakei gescheitert,
Ein weiterer Preis treibender Faktor ist das kalte Winterwetter in den USA. Während hierzulande der Frühling seine erste Vorboten schickt, wird der Nordosten der Vereinigten Staaten erneut von einem heftigen Wintersturm und starken Schneefällen heimgesucht.
Das Zollchaos der US-Regierung wirkt hingegen eher preisdrückend, da die Unsicherheit in der Wirtschaft dadurch wieder deutlich angestiegen ist. Die EU hat die Umsetzung des Zollabkommens mit den USA gestern vorerst auf Eis gelegt.
Am Devisenmarkt konnte sich der Dollar erholen und im Vergleich zum Euro die Verluste vom Vortag wieder wettmachen. Ein leicht über den Erwartungen ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland und ein überraschend deutlicher Rückgang bei den US-Werksaufträgen per Dezember änderten an dieser Entwicklung nur wenig.
Die Heizölpreise hierzulande sind leider schlecht in die neue Handelswoche gestartet und haben in Folge den höchsten Stand seit Anfang Dezember erreicht. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen sind auch heute wieder Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Dies drückt auf die Kauflaune der Ölheizer. Auch die Zahl der Marktbeobachter und die Lieferzeiten liegen derzeit auf einem recht niedrigen Niveau.
*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 24.02.2026, 10:30 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (23.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 24.02.2026, 10:30 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (23.02.2026, 22:59 Uhr)
Die Ölpreise sind nach den Anstiegen der Vortage am Freitag mit leichten Abschlägen aus den Handel gegangen. Auch heute Morgen stehen an den Kurstafeln in Asien Minuszeichen angeschrieben. Die Heizöl-Notierungen starten bislang aber höher.
Die Ölpreise sind gestern aufgrund der zunehmenden Kriegsgefahr im Nahen Osten weiter angestiegen und bei Rohöl wurde der höchste Stand seit Sommer letzten Jahres erreicht. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.