Marktbericht vom 25.02.2026

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Marktbericht vom 25.02.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ruhe vor dem Sturm? - Öl- und Heizölpreise wenig verändert

25.02.2026, 08:51 Uhr von Josef Weichslberger
Ölpreise nach Bestandsdaten etwas leichter - Heizölpreise fallen leicht zurück

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine neue Richtung gefunden und sich im Großen und Ganzen seitwärts bewegt. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die heute eventuell leicht nachgeben könnten.


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Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 736 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar wieder etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,18 Dollar gehandelt. 

Im Vorfeld der Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am morgigen Donnerstag, bewegten sich die Rohölpreise gestern ohne klare Richtung. 
Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Gestern gab es die Meldung, dass die USA weitere Streitkräfte in die Region entsendet hat. Auch der Iran hält weiterhin Militärübungen ab, sodass die Sorge der Ölhändler vor einem Kriegsausbruch und in Folge vor einer Blockade der Straße von Hormus, dem Nadelöhr der internationalen Ölversorgung, groß bleibt und auch sicherlich nicht unbegründet ist. 
Daher dürften die Öl-Futures wohl auch in den nächsten Stunden und Tagen kaum größeres Potenzial nach unten haben.
Die gestern nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen preisdrückend aus. Bei Rohöl gab es einen überraschend deutlichen Abbau von über 11 Millionen Barrel, bei den Produkten fiel der erwartete Rückgang zwar ebenfalls stärker aus, allerdings in einem deutlich geringerem Ausmaß. Sollten die Zahlen heute Nachmittag vom Department of Energy (DOE) bestätigt werden, könnte der Ölkomplex sicherlich nochmals etwas nachgeben. 
Der Nahost-Konflikt dürfte dann aber bald wieder die Hauptrolle am Ölmarkt spielen.
Immer weniger Beachtung finden die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, die weiter nur sehr schleppend vorankommen. Großbritannien hat gestern sein bisher größtes Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet. Weitere Maßnahmen der EU wurden erst in dieser Woche durch das Veto von Ungarn und der Slowakei verhindert.

Am Devisenmarkt kann der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar heute morgen etwas zulegen, nachdem gestern keine stärken Kursbewegungen zu beobachten waren. Heute warten die Händler auf den neuen EU-Verbraucherpreisindex, der gegen 11 Uhr veröffentlicht werden soll.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute weitgehend stabil, bestenfalls mit leichten Abschlägen in den heutigen Handelstag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Der Preisanstieg der letzten Tage und Wochen hat auf die Kauflaune der Ölheizer gedrückt. Die Nachfrage ist auf "Sommerloch-Niveau" gefallen.

Heizöl-Marktdaten

*1) Aktueller Tageskurs (Stand: 25.02.2026, 11:00 Uhr)
*2) Schlusskurs vom Vortag (24.02.2026, 22:59 Uhr)
*3) Aktueller Tageskurs (Stand: 25.02.2026, 11:00 Uhr)
*4) Schlusskurs vom Vortag (24.02.2026, 22:59 Uhr)

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