Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben trotz der starken Schwankungen an den internationalen Ölmärkten aktuell weitgehend stabil. Es wird allerdings ein weiterer Anstieg erwartet, falls sich die Lage im Iran-Konflikt weiter verschärft und die Ölversorgung aus der Golf-Region beeinträchtigt bleibt.
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Marktbericht vom 20.04.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben trotz der starken Schwankungen an den internationalen Ölmärkten aktuell weitgehend stabil. Es wird allerdings ein weiterer Anstieg erwartet, falls sich die Lage im Iran-Konflikt weiter verschärft und die Ölversorgung aus der Golf-Region beeinträchtigt bleibt.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach dem zwischenzeitlichen Kursrutsch vom Freitag heute mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel gestartet, nachdem die Zeichen im Iran-Krieg leider wieder auf Konfrontation stehen. Die Heizöl-Notierungen haben bislang weder in die eine noch in die andere Richtung reagiert.
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Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 95 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.092 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar erneut etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1750 Dollar gehandelt.
Mit der überraschenden Ankündigung des iranischen Regimes, die Meerenge von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr wieder freizugeben, ist die Hoffnung auf einen baldigen Frieden am Freitag deutlich gestiegen und die Rohölpreise sind in Folge binnen weniger Stunden um über zehn Prozent zurückgefallen.
Die Ernüchterung kam dann aber bereits am Samstag, als aus Teheran die Wiederschließung vermeldet wurde, nachdem die USA ihrerseits die Blockade auch der iranischen Häfen nicht aufgegeben hatte, dies aber wohl von den iranischen Machthabern erwartet worden war.
Mit iranischen Angriffen auf Schiffe, die die Meerenge durchqueren wollten und dem Entern eines iranischen Frachtschiffes durch die US-Marine, hat sich die Lage nun leider wieder grundlegend verändert und es ist zu befürchten, dass die Kämpfe schon bald weitergehen werden.
Zwar hat US-Präsident Trump trotz der Zwischenfälle schon für heute neue Gespräche in Islamabad angekündigt, aus Teheran wurde diesem Vorhaben aber laut Medienberichten bislang eine Absage erteilt.
Am Mittwoch läuft die zweiwöchige Waffenruhe aus. Sollten bis dahin keine neuen Verhandlungen starten, wird wohl auch die Ölversorgung aus der Region bis auf Weiteres stillstehen.
Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum Dollar aufgrund der Wendung im Iran-Krieg wieder etwas an Wert verloren, nachdem unsere Gemeinschaftswährung noch am Freitag vorübergehend deutlich über die 1,18-Dollar-Marke gestiegen war. In dieser Woche stehen zahlreiche neue wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die den Fokus etwas vom Nahen Osten ablenken könnten.
Die Heizölpreise haben, anders als in Deutschland, hierzulande bislang nicht auf die Kurssprünge an den internationalen Ölmärkten reagiert und starten heute wenig verändert in die neue Handelswoche. Der weitere Verlauf hängt natürlich weiter eng an neuen Meldungen aus Nahost.
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Die Ölpreise haben gestern nach der ersten Reaktion auf die erneute Sperrung der Straße von Hormus schnell wieder ins Minus gedreht und auch heute morgen geht es bislang nach unten. In Folge könnte es bei den Heizöl-Notierungen weitere Abschläge geben.
Die Ölpreise haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt. Bei Rohöl gab es leichte bis moderate Aufschläge, bei Gasöl keine neue Richtung. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche.