Marktbericht vom 08.05.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 08.05.2026, 08:29 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise sind gestern auf den tiefsten Stand seit Mitte März gefallen, es ist heute jedoch ein Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Grund dafür sind die anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten und die eingeschränkte Versorgungslage, die trotz kurzfristiger Preisschwankungen langfristig für steigende Preise sorgen könnten.

Marktbericht vom 08.05.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ziehen nach neuen Angriffen wieder an - Heizölpreise starten auf Mehrwochentief!

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 08.05.2026, 08:29 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise sind gestern auf den tiefsten Stand seit Mitte März gefallen, es ist heute jedoch ein Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Grund dafür sind die anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten und die eingeschränkte Versorgungslage, die trotz kurzfristiger Preisschwankungen langfristig für steigende Preise sorgen könnten.

Ölpreise bleiben im Auf und Ab - Heizölpreise notierungen auf Mehrwochentief!

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst weiter nachgegeben und die Brent-Futures sind dabei sogar kurzzeitig unter die 100-Dollar-Marke gefallen. Im späten Handel gab es aber schon wieder deutliche Aufschläge, sodass die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert bis leicht steigend in den letzten Handelstag der Woche starten.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 101,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.190 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1740 Dollar gehandelt. 

Das von US-Präsident Trump zuletzt immer wieder in Spiel gebrachte Memorandum, das Basis eines baldigen Ende des Krieges sein soll, ist nach aktuelle Lage wohl wieder in weite Ferne gerückt. In der Straße von Hormus ist es nämlich wieder zu gegenseitigen Angriffen gekommen und auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) meldeten neue iranische Luftangriffe.
Während der Iran die Waffenruhe verletzt sieht, bekräftigt Trump, dass diese weiter in Kraft ist. Das hat aber wohl eher einen innenpolitischen Hintergrund, denn ab einer Kriegsdauer von 60 Tagen müsste der Kongress weitere Kampfhandlungen genehmigen. Die Frist ist bereits am ersten Mai abgelaufen und eine Zustimmung gilt im Fall der "offiziellen" Wiederaufnahme der Kampfhandlungen als unsicher bis unwahrscheinlich.
Umso erstaunlicher ist es, dass die Marktteilnehmer die weiterhin stark eingeschränkte Versorgungslage mit Trumps Äußerungen zumindest phasenweise immer wieder ignorieren und die Ölpreise stark nach unten handeln, wie gestern geschehen. Dabei ist sich der Großteil der Analysten einig darüber, dass selbst bei einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus es Monate dauern wird, bis sich die Läger wieder halbwegs füllen werden.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so ist nicht auszuschließen, dass es doch bald zu einer Einigung im Iran-Krieg kommen könnte.
Im zuletzt stark in den Hintergrund gerückten Krieg zwischen Russland und der Ukraine gab es gestern die Meldung, dass erneut eine der größten russischen Raffinerie durch Drohnenangriffe in Brand geraten ist.

Am Devisenmarkt hängt die Entwicklung des Euros weiterhin eng an den Geschehnissen im Nahen Osten. Heute könnte die Aufmerksamkeit der Händler aber kurz auch auf neue US-Arbeitsmarktdaten und Zahlen zur deutschen Industrieproduktion gelenkt werden.

Die Heizölpreise haben gestern den tiefsten Stand seit Mitte März erreicht. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen werden sich die Notierungen heute aber wieder verteuern. Insgesamt bietet das aktuellen Kursniveau aber weiterhin ein gute Chance, den Heizöl-Vorrat zumindest mit einer Teilmenge aufzustocken. Die seit Wochen anhaltende Bestellflaute wird sich spätestens im Spätsommer in einen Nachfrageboom verwandeln, der sehr wahrscheinlich logistische Engpässe und sehr lange Lieferzeiten mit sich bringen wird.

Heizöl-Marktdaten

08.05.26, 09:50 Uhr
 
08.05.: 161,42 €
07.05.: 162,62 €
08.05.26, 09:50 Uhr
 
08.05.: 1.182,00 $
07.05.: 1.204,50 $
08.05.26, 09:50 Uhr
 
08.05.: 100,95 $
07.05.: 103,56 $
08.05.26, 09:50 Uhr
 
08.05.: 0,8516 €
07.05.: 0,8529 €

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