Marktbericht vom 21.05.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 21.05.2026, 08:08 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise sind aktuell auf dem tiefsten Stand seit Anfang März und könnten im Tagesverlauf unter Umständen weiter leicht nachgeben. Grund dafür ist die Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Konflikt, während gleichzeitig ein drohender Versorgungsschock und sinkende Ölreserven die Preise mittelfristig nach oben treiben könnten.

Marktbericht vom 21.05.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise von neuen Hoffnungen gedrückt - Heizölpreise immer günstiger

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 21.05.2026, 08:08 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise sind aktuell auf dem tiefsten Stand seit Anfang März und könnten im Tagesverlauf unter Umständen weiter leicht nachgeben. Grund dafür ist die Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Konflikt, während gleichzeitig ein drohender Versorgungsschock und sinkende Ölreserven die Preise mittelfristig nach oben treiben könnten.

Öl- und Heizölpreise geben nach - Kaufchance vor drohender Versorgungskrise!

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages immer stärker unter Druck geraten, nachdem die Marktteilnehmer wiederholt Hoffnung auf eine baldige Lösung im Iran-Konflikt geschöpft haben. In Folge sind die Heizöl-Notierungen auf dem tiefsten Stand seit Kriegsausbruch gefallen.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.155 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar etwas hinzugewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1620 Dollar gehandelt. 

Wie oft werden die Märkte noch an die schon so oft inhaltslosen Posts und Aussagen von US-Präsident Trump glauben? 
Noch zeigen diese scheinbar Wirkung, denn die Rohölpreise gerieten gestern deutlich unter Druck, nachdem Trump bekräftigt hat, dass sich die Gespräche mit dem Iran in der Endphase befänden. Dies war aber wie üblich wieder mit neuen Drohungen verbunden und so kann man sich leider nur schwer vorstellen, dass es doch bald zu einer Lösung und zu einer damit verbundenen Öffnung der Meerenge von Hormus kommen könnte.
Diese wäre aber dringend nötig, denn die weltweiten Ölreserven schmelzen laut den Analysten von Goldman Sachs und auch den Aussagen von IEA-Chef Birol im Rekordtempo dahin. Selbst wenn die Transporte aus dem Persischen Golf bald wieder anlaufen würden, dauert es Wochen bis Monate, bis die meisten Abnehmerziele erreicht wären und sich die Versorgungslage entspannen könnte.
Am Ölmarkt wird der drohende Versorgungsschock aber immer noch weitgehend ignoriert und auch der gestern vom Department of Energy (DOE) vermeldete weitere deutliche Abbau der US-Ölvorräte hat daran bislang nichts geändert. In Summe gingen die Bestände im Vergleich zur Vorwoche um weitere 9 Millionen Barrel zurück und zugleich stieg die Gesamtnachfrage um knapp 0,6 auf 20,4 Millionen Barrel pro Tag an. Einzig preisdrückender Aspekt ist hier derzeit die nach wie vor auf Rekordniveau liegende Ölproduktion von täglich rund 13,7 Millionen Fass.

Am Devisenmarkt zeigte sich gestern das von den letzten Wochen bekannte Bild. Der Euro konnte von der neuen Hoffnung auf eine baldige Einigung im Nahen Osten und den in Folge fallenden Ölpreisen profitieren. Währenddessen sind die Verbraucherpreise in der EU per April wie erwartet um drei Prozent angestiegen.

Die Heizölpreise hierzulande starten, wie eingangs bereits erwähnt, auf dem tiefsten Stand seit Anfang März in den heutigen Handelstag. In Anbetracht der sich abzeichnenden Versorgungskrise gäbe es aktuell eine sehr gute Kaufgelegenheit vor allem für Ölheizer, die mit einem knappen Vorrat in die nächste Heizperiode gehen. Die starke Kaufzurückhaltung der letzten Wochen und Monate wird bereits in wenigen Wochen zu extrem langen Lieferzeiten und in Folge wohl auch zu steigenden Preisen führen!

Heizöl-Marktdaten

21.05.26, 10:30 Uhr
 
21.05.: 157,11 €
20.05.: 158,14 €
21.05.26, 10:30 Uhr
 
21.05.: 1.144,00 $
20.05.: 1.158,75 $
21.05.26, 10:30 Uhr
 
21.05.: 104,84 $
20.05.: 105,24 $
21.05.26, 10:30 Uhr
 
21.05.: 0,8599 €
20.05.: 0,8603 €

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