Marktbericht vom 24.07.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 24.07.2026, 08:46 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise steigen weiter an, da die angespannte Angebotslage durch geopolitische Risiken und Produktionsausfälle den Markt belastet. Für den heutigen Tag wird ein Preisanstieg von bis zu einem Cent pro Liter erwartet.

Marktbericht vom 24.07.2026

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise von Angebotssorgen getrieben - Heizölpreise steigen weiter!

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 24.07.2026, 08:46 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise steigen weiter an, da die angespannte Angebotslage durch geopolitische Risiken und Produktionsausfälle den Markt belastet. Für den heutigen Tag wird ein Preisanstieg von bis zu einem Cent pro Liter erwartet.

Ölpreise kennen weiter kein Halten - Heizölpreise steigen weiter

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern wieder massiv verteuert und die Brentöl-Futures dabei die 100-Dollar-Marke überschritten. In der Folge steigen auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter an.


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Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 100,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.280 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1380 Dollar gehandelt. 

Nachdem nun auch die Durchfahrt durch das Rote Meer aufgrund der Bedrohung durch die Huthi-Miliz nicht mehr sicher ist und es derzeit kaum noch Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran gibt, steht der Ölmarkt vor einer Neubewertung der Lage.
Hinzu kommen nämlich weitere Angebotsausfälle durch die Schließung eines Verladeterminals im Schwarzmeerhafen Noworossijsk und die bekannten Produktionsausfälle der russischen Ölindustrie, beides verursacht durch ukrainische Drohnenangriffe. 
Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist auf den tiefsten Stand seit Mai zurückgegangen. 
Dies alles hat dazu geführt, dass die Angebotslage mittlerweile deutlich angespannter ist als zu Beginn des Krieges Anfang März.
Dass die Ölpreise in diesem Umfeld weiter ansteigen ist die logische Konsequenz und die entscheidende Frage ist, wie weit die aktuelle Rallye noch gehen wird. Rohölpreise von 110 bis 120 Dollar werden in Analystenkreisen für kurzfristig erreichbar eingeschätzt, sollten aber noch weitere Ereignisse hinzukommen, die sich negativ auf die Versorgungslage am Ölmarkt auswirken, dürfte dies nur ein Zwischenziel sein. 
Der einzige Hoffnungsschimmer ist tatsächlich nur eine plötzliche diplomatische Lösung in der Nahost-Region.
 
Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern bereits vor und auch noch nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank gefallen, was überwiegend mit den gestiegenen Ölpreisen in Verbindung zu bringen ist. Die europäischen Währungshüter haben den Leitzins wie erwartet nicht verändert, wollen die Inflation weiter beobachten und im September neu entscheiden.

Die Heizölpreise kennen seit Wochen nur noch eine Richtung und das bei einer weiter extrem niedrigen Nachfrage. Dies schürt die Sorgen, dass der erwartete Nachfrageboom, der schon bald einsetzen könnte, die logistischen Kapazitäten des Handels überfordert und es infolgedessen zu weiteren Preisaufschlägen kommen wird. Heute sind zum Start nur leichte Aufschläge zu beobachten, aktuelle Berechnungen lassen aber im Handelsverlauf ein weiteres Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten.

Heizöl-Marktdaten

24.07.26, 09:50 Uhr
 
24.07.: 159,80 €
23.07.: 158,92 €
24.07.26, 09:50 Uhr
 
24.07.: 1.256,00 $
23.07.: 1.283,25 $
24.07.26, 09:50 Uhr
 
24.07.: 98,68 $
23.07.: 100,65 $
24.07.26, 09:50 Uhr
 
24.07.: 0,8779 €
23.07.: 0,8788 €

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