Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben aufgrund der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus und der unsicheren Versorgung aus dem Nahen Osten auf hohem Niveau. Im Tagesverlauf werden stabile Preise erwartet. Rein rechnersich sind allenfalls leichte Abschläge von bis zu 0,25 Cent pro Liter zu erwarten.
Marktbericht vom 12.08.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise bleiben aufgrund der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus und der unsicheren Versorgung aus dem Nahen Osten auf hohem Niveau. Im Tagesverlauf werden stabile Preise erwartet. Rein rechnersich sind allenfalls leichte Abschläge von bis zu 0,25 Cent pro Liter zu erwarten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern deutlich gestiegen und starten auch heute auf einem entsprechend hohem Niveau in den Handelstag. In Folge bleiben auch die Heizölpreise hierzulande hoch.
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Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 89 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.328 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1534 Dollar gehandelt.
Marktbeobachter schenken den API-Daten derzeit kaum Aufmerksamkeit, obwohl diese mit einem überraschenden Anstieg der US-Ölbestände eigentlich für sinkende Preise sprechen würden. Der Markt wird aktuell jedoch fast ausschließlich von der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus und der Versorgung aus dem Nahen Osten bestimmt.
Eine Entspannung ist dort weiterhin nicht in Sicht. Im Gegenteil: Sowohl der Iran als auch die USA haben ihre Forderungen in den laufenden Verhandlungen verschärft, wodurch eine schnelle Einigung immer unwahrscheinlicher wird. Gleichzeitig stehen Trumps Aussagen, die Schifffahrt durch die Straße von Hormus sei unter Kontrolle, im Widerspruch zu den jüngsten Angriffen auf Handelsschiffe in der Region.
Auch viele Analysten sehen die Risiken weiter auf der Oberseite. Solange es keine Fortschritte in den Verhandlungen gibt und der Iran an seinem Machtanspruch über die Meerenge festhält, dürften die Ölpreise hoch bleiben. Sollte sich die Versorgungslage zusätzlich verschärfen und die weltweiten Lagerbestände weiter sinken, könnte der Brent-Preis sogar wieder die Marke von 100 Dollar je Barrel erreichen.
Vor dem Hintergrund der festgefahrenen Verhandlungen, neuer Angriffe auf Schiffe und weiterer Drohungen des Irans bleibt die Lage für den Ölmarkt vorerst bullisch.
Bei den Heizölpreisen sind heute nur geringe Veränderungen zu erwarten, da sich die Gasöl-Notierungen über Nacht auf hohem Niveau gehalten haben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht allenfalls leichte Abschläge von bis zu 0,25 Cent pro Liter im Tagesverlauf erwarten.
Die Ölpreise starten leider mit deutlichen Aufschlägen in den Handelstag, nachdem die angespannte Lage im Nahen Osten die Hoffnung auf einen baldigen Frieden weiter schwinden lässt. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.
Die Ölpreise starten fester in die neue Handelswoche. Die Heizölpreise in Deutschland bleiben hingegen weitgehend stabil und bewegen sich weiter auf dem Niveau vom Freitag.