Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten stabil in den Handelstag, wobei ein Preisrückgang von bis zu einem halben Cent pro Liter möglich erscheint. Hauptgrund für die Preisentwicklung sind die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die niedrigen Pegelstände, die trotz stabiler Ölpreise die Transportkosten erhöhen und die Versorgungslage angespannt halten.
Marktbericht vom 14.08.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten stabil in den Handelstag, wobei ein Preisrückgang von bis zu einem halben Cent pro Liter möglich erscheint. Hauptgrund für die Preisentwicklung sind die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die niedrigen Pegelstände, die trotz stabiler Ölpreise die Transportkosten erhöhen und die Versorgungslage angespannt halten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten nach einigen Schwankungen im gestrigen Handelsverlauf heute Morgen auf Vortagsniveau in den asiatisch geprägten Handel. Auch die Heizölpreise zeigen sich zunächst stabil und besitzen Potenzial für weitere Preisnachlässe.
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Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.243 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1541 Dollar gehandelt.
Die geopolitischen Spannungen bestimmen weiterhin das Geschehen am Ölmarkt. Viele Marktteilnehmer scheuen sich deshalb, die Rohölpreise dauerhaft unter wichtige Unterstützungsmarken fallen zu lassen. Zwar sorgten die schwachen US-Ölbestandsdaten, weitere Angriffe auf russische Raffinerien und technische Verkäufe gestern zunächst für sinkende Notierungen. Im Bereich von 80 Dollar je Barrel fand US-Rohöl jedoch wieder Halt.
Auch Analysten sehen die geopolitischen Risiken als entscheidenden Faktor: Trotz der schwachen Lagerdaten verhindere die angespannte Lage einen stärkeren Preisrückgang. Zusätzliche Berichte über Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus haben die Unsicherheit über die Ölversorgung aus dem Persischen Golf erneut erhöht. Zwar fahren weiterhin Tanker durch die Meerenge, wie viel Öl tatsächlich den Weltmarkt erreicht, bleibt jedoch unklar.
Im Fokus steht nun die weitere Entwicklung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ins Spiel gebrachte Möglichkeit einer längerfristigen Seeblockade gegen den Iran könnte die Spannungen weiter verschärfen. Als Reaktion wären neue Angriffe auf US-Einrichtungen in der Region ebenso denkbar wie eine anhaltende Blockade Saudi-Arabiens durch die Huthi.
Gegenwind erhält der Ölmarkt allerdings von den jüngst gesenkten Nachfrageprognosen der EIA, IEA und OPEC. Zwar erwartet die IEA im dritten Quartal weiterhin ein Angebotsdefizit, für das Gesamtjahr 2026 geht sie inzwischen jedoch von einer schwächeren Nachfrage aus. Damit stehen sich derzeit preistreibende und preisdämpfende Faktoren nahezu ausgeglichen gegenüber, was größere Preisbewegungen bremst.
Heute Morgen erholen sich die Ölpreise leicht von den Tiefstständen des Vortages, liegen aber weiterhin unter den Höchstständen vom Donnerstag.
Auch bei den Heizölpreisen zeichnet sich zum Start in den Handelstag noch keine klare Richtung ab. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Minus von bis zu einem halben Cent als möglich erscheinen. Die Situation bleibt jedoch weiterhin angespannt. Selbst wenn sich die internationalen Ölpreise kaum verändern, treiben die anhaltend niedrigen Pegelstände die Transportkosten in Deutschland weiter nach oben. Zieht die Nachfrage in den kommenden Wochen wie erwartet deutlich an, dürften die verfügbaren Logistikkapazitäten vielerorts schnell an ihre Grenzen stoßen.
Die Ölpreise haben gestern zwar zwischenzeitlich nachgegeben, starten heute aber wieder fester in den Handel. Insgesamt bewegen sich die Notierungen damit auf Vortagesniveau seitwärts. Die Heizölpreise befinden sich generell ebenfalls in einem Seitwärtstr
Die Ölpreise sind gestern deutlich gestiegen und starten auch heute auf einem entsprechend hohem Niveau in den Handelstag. In Folge bleiben auch die Heizölpreise hierzulande hoch.