Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind heute deutlich gestiegen und könnten im Tagesverlauf um bis zu drei Cent pro Liter weiter anziehen. Grund dafür ist die angespannte Versorgungslage durch Blockaden im Persischen Golf, trotz leicht entlastender US-Lagerdaten.
Marktbericht vom 16.09.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind heute deutlich gestiegen und könnten im Tagesverlauf um bis zu drei Cent pro Liter weiter anziehen. Grund dafür ist die angespannte Versorgungslage durch Blockaden im Persischen Golf, trotz leicht entlastender US-Lagerdaten.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Handelsverlauf leider wieder deutlich zugelegt und auf Tageshoch geschlossen. In der Folge ziehen auch die Heizölpreise hierzulande immer weiter an.
Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!
Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 108 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Oktober kostet zur Stunde rund 1.543 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1546 Dollar gehandelt.
Die Entwicklungen rund um den Persischen Golf bleiben das bestimmende Thema am Ölmarkt. Eine Entspannung ist weiterhin nicht absehbar. Die Straße von Hormus bleibt blockiert und auch die wichtige Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien ist nach wie vor außer Betrieb. Dadurch bleiben die Sorgen um die weltweite Ölversorgung groß und die Ölpreise auf einem sehr hohen Niveau. Brent und WTI werden weiterhin deutlich über 100 Dollar pro Barrel gehandelt.
Für etwas Entlastung sorgen heute die aktuellen US-Lagerdaten. Das API meldete überraschend höhere Treibstoffbestände, was die Ölpreise leicht unter Druck setzt. An der insgesamt angespannten Versorgungslage auf dem Weltmarkt ändert dies allerdings wenig.
Zusätzliche Meldungen kommen aus Libyen. Dort wurden nach Protesten und Sabotage drei Ölfelder stillgelegt. Größere Auswirkungen auf die gesamte Ölproduktion des Landes soll es bislang jedoch nicht geben.
Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Blicke vor allem auf die offiziellen US-Lagerdaten des DOE. Sollten auch diese deutlich gestiegene Bestände zeigen, könnten die Ölpreise zunächst etwas nachgeben. Insgesamt bleibt die Lage am Ölmarkt aber angespannt.
Auch die Heizölpreise bewegen sich deshalb weiterhin auf einem hohen Niveau und liegen heute deutlich über den Preisen von gestern Morgen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von drei Cent pro Liter erwarten.
Die Ölpreise bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Auch die Heizölpreise starten heute auf einem neuen Jahreshoch in den Handel.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche und setzen damit ihren Aufwärtstrend auf bereits hohem Niveau fort. In der Folge steigen auch die Heizölpreise weiter an und erreichen einen n