Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sinken zum Tagesstart leicht; im Tagesverlauf könnten sie wegen nachgebender Ölmarktpreise um zwei bis drei Cent pro Liter fallen. Das knappe Angebot an Heizöl und anderen Ölprodukten hält die Preise jedoch weiterhin auf hohem Niveau.
Marktbericht vom 25.09.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sinken zum Tagesstart leicht; im Tagesverlauf könnten sie wegen nachgebender Ölmarktpreise um zwei bis drei Cent pro Liter fallen. Das knappe Angebot an Heizöl und anderen Ölprodukten hält die Preise jedoch weiterhin auf hohem Niveau.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern wieder recht uneinheitlich entwickelt. Bei Rohöl gab es Aufschläge, Gasöl hat sich leicht verbilligt. Heute Morgen geben beide Produkte leicht nach, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit nachgebender Tendenz in den letzten Handelstag der Woche starten.
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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105,30 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Oktober kostet zur Stunde 1.426 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1375 Dollar gehandelt.
Wieder einmal soll es eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran geben und die Unterhändler arbeiten wohl an einem Abkommen, das sich stark an der im Juni beschlossenen Absichtserklärung orientiert. Dies würde bedeuten, dass die USA die Blockade der iranischen Häfen aufheben würde, im Gegenzug die Straße von Hormus wieder freigegeben wird.
Der Markt reagiert bislang aber nur sehr verhalten darauf, was angesichts der schon so oft in Aussicht gestellten Lösungen nicht verwunderlich ist.
Außerdem gab es gestern neue Huthi-Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien.
Währenddessen verringert sich das Ölangebot weiter, vor allem bei den Endprodukten. Während Russland aufgrund der durch ukrainische Drohnenangriffe verursachten Schäden an Raffinerien bereits seit Wochen keine Kraftstoffe mehr exportiert, wird auch in den USA über ein Exportverbot diskutiert.
Aus China wurde gestern vermeldet, dass die Benzinvorräte auf ein 15-Jahres-Tief gefallen sind und auch bei Diesel wohl bald ein Langzeittief erreicht wird.
Dies erklärt die nach wie vor sehr hohen Gasölpreise und verringert gleichzeitig die Hoffnung, dass sich daran in absehbarer Zeit grundlegend etwas ändern wird.
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar stabilisieren und dabei von einem besser als erwartet ausgefallenen deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex profitieren. Dieser ist im September auf 89,9 Punkte gestiegen, etwas stärker als erwartet. Im weiteren Handelsverlauf fiel unsere Gemeinschaftswährung aber wieder leicht zurück.
Die Heizölpreise fallen heute zum Start etwas zurück, die großen Abschläge, auf die derzeit so viele Ölheizer warten, bleiben aber bislang leider weiter aus. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht aber immerhin ein Minus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Die für die nächsten Tagen vorhergesagten recth milden Temperaturen sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Oktober kurz bevorsteht und es schon bald einen Vorgeschmack auf Wintertemperaturen geben kann. Wer dann nicht im Kalten sitzen will, sollte zumindest rechtzeitig eine Teilmenge bestellen.
Die Ölpreise haben gestern teils massiv zugelegt. Bei Rohöl ging es um über fünf Dollar nach oben, während die Aufschläge bei Gasöl deutlich moderater ausfielen. In der Folge bleiben die Heizöl-Notierungen vorerst auf dem Niveau des Vortages.
Die Ölpreise haben gestern vorübergehend weiter nachgegeben. Vor allem bei Gasöl ging es in der zweiten Tageshälfte aber schon wieder deutlich nach oben. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen heute mit fester Tendenz.