Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten nahezu unverändert auf sehr hohem Niveau, da die gestiegenen Ölpreise bereits weitgehend berücksichtigt sind. Der leichte Preisrückgang ist damit vorerst beendet; anhaltende Versorgungsprobleme durch den Golf-Konflikt und ein schwächerer Euro belasten die Preise zusätzlich.
Marktbericht vom 24.09.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten nahezu unverändert auf sehr hohem Niveau, da die gestiegenen Ölpreise bereits weitgehend berücksichtigt sind. Der leichte Preisrückgang ist damit vorerst beendet; anhaltende Versorgungsprobleme durch den Golf-Konflikt und ein schwächerer Euro belasten die Preise zusätzlich.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern teils massiv zugelegt. Bei Rohöl ging es um über fünf Dollar nach oben, während die Aufschläge bei Gasöl deutlich moderater ausfielen. In der Folge bleiben die Heizöl-Notierungen zum Start in etwa auf dem Niveau des Vortages.
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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 102,50 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Oktober kostet zur Stunde 1.485 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1385 Dollar gehandelt.
Im Golf-Konflikt ist weiterhin keine schnelle Lösung in Sicht und infolgedessen ist gestern die Hoffnung wieder ein Stück weit der Realität gewichen und die Rohölpreise haben daraufhin deutlich zugelegt.
Während der Iran grundsätzlich bereit ist, die Straße von Hormus zu öffnen, dafür aber fordert, dass die USA unter anderem die Blockade der iranischen Häfen aufheben, bleibt Washington bei seiner harten Haltung und US-Präsident Trump bei seinen harschen Drohungen. Ob daraus irgendwann eine Einigung werden kann, ist derzeit äußerst zweifelhaft.
Infolge der anhaltenden Versorgungsprobleme bleibt die Lage am Ölmarkt angespannt, vor allem bei Destillaten.
Während Russland bereits seit Wochen ein Exportverbot für Diesel verhängt hat, wird dies nun auch in den USA diskutiert. Diesel wird wie Heizöl aus Gasöl gewonnen, das wiederum in Raffinerien aus Rohöl hergestellt wird.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) brachten hier einen weiteren Rückgang, ebenso bei Benzin. Allerdings fiel dieser nicht ganz so stark aus wie erwartet. Bei Rohöl gab es sogar einen überraschenden Zuwachs von drei Millionen Barrel.
Dennoch bewegen sich die Produktvorräte hier mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten und die Lage könnte sich in den kommenden Wochen noch weiter verschlechtern.
Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern weitere Verluste hinnehmen und ist dabei auf den tiefsten Stand seit Ende Juli gefallen. Steigende Ölpreise und sehr gute Konjunkturdaten lassen weiter steigende US-Zinsen erwarten, was den Greenback entsprechend stützt.
Die Heizölpreise starten heute Morgen wenig verändert, da die gestiegenen internationalen Ölpreise bereits gestern weitgehend eingepreist worden sind. Der zuletzt zu beobachtende leichte Abwärtstrend ist also schon wieder beendet und so bleiben die Notierungen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Viele Ölheizer bleiben daher in Abwartehaltung, was angesichts der geringen Füllstände und der begrenzten Tankwagenkapazitäten bei knappem Vorrat schnell zu einem gefährlichen Unterfangen werden könnte. Wir raten weiterhin zur rechtzeitigen Bestellung einer Teilmenge.
Die Ölpreise haben gestern vorübergehend weiter nachgegeben. Vor allem bei Gasöl ging es in der zweiten Tageshälfte aber schon wieder deutlich nach oben. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen heute mit fester Tendenz.
Die Ölpreise haben sich nach dem gestrigen Rückgang am Vormittag im weiteren Handelsverlauf stabilisiert und bleiben somit auf ihrem hohen Niveau. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die heute wenig verändert in den Tag starten.