Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten leicht sinkend, bleiben aber wegen der Spannungen im Nahen Osten und eingeschränkter Öltransporte auf hohem Niveau. Bei weitgehend stabilen Ölmarktpreisen könnten sie im Tagesverlauf um bis zu etwa einen Cent pro Liter nachgeben.
Marktbericht vom 29.10.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten leicht sinkend, bleiben aber wegen der Spannungen im Nahen Osten und eingeschränkter Öltransporte auf hohem Niveau. Bei weitgehend stabilen Ölmarktpreisen könnten sie im Tagesverlauf um bis zu etwa einen Cent pro Liter nachgeben.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern kaum auf neue Bestandsdaten aus den USA reagiert und sich im Großen und Ganzen seitwärts bewegt. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen hierzulande, die auch heute nur wenig verändert in den Handel starten.
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Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 114,50 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.450 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar leicht zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1140 Dollar gehandelt.
Im Vorfeld der in der nächsten Woche stattfindenden Midterm-Wahlen in den USA bleibt der Ölmarkt angespannt und die Rohölpreise sowie die Gasöl-Notierungen bleiben auf sehr hohem Niveau.
Auch wenn es immer noch Versuche gibt, die festgefahrene Lage im Nahen Osten diplomatisch zu lösen, rechnen wohl die meisten Marktbeobachter mit einer neuen militärischen Offensive der USA und Israels. US-Vizepräsident Vance machte gestern in einem Brief an den Chef des iranischen Sicherheitsrates nochmals klar, dass nur eine Einigung in der Atomfrage einen neuen US-Militärschlag abwenden könne.
Währenddessen gehen die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Ziele in Saudi-Arabien weiter und die Tankertransporte durch die Straße von Hormus bleiben stark reduziert.
Die gestern mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) brachten nicht die erhoffte Entlastung. Bei Rohöl und Destillaten wurden weitere Rückgänge von 1,9 bzw. 1,5 Millionen Barrel vermeldet, nur bei Benzin gab es einen deutlichen Anstieg von 4 Millionen Fass.
Da auch die Gesamtnachfrage um rund eine Million Barrel pro Tag zurückgegangen ist, wurden die Zahlen unterm Strich eher neutral gewertet und die Ölpreise gingen mehr oder weniger richtungslos aus dem Handel.
Am Devisenmarkt waren gestern natürlich alle Blicke auf die US-Notenbank gerichtet, die aber keine Überraschung parat hatte und die Leitzinsen unverändert beließ. Entsprechend gab es auch keine größeren Kursbewegungen zwischen dem Euro und dem US-Dollar.
Damit ergeben sich ingesamt recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leicht nachgebender Tendenz starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aber nur geringe Abschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Wer in nächster Zeit Bedarf hat und das Risiko weiter steigender Ölpreise vermeiden will, sollte jetzt zumindest eine Teilmenge bestellen.
Die Ölpreise haben nach dem fulminanten Anstieg der letzten Tage gestern nach unten korrigiert. Bei Gasöl fiel der Rückgang etwas stärker als bei Rohöl aus, sodass die Heizöl-Notierungen eventuell etwas nachgeben könnten.
Die Ölpreise haben gestern wieder deutlich zugelegt und die Brent-Futures dabei den höchsten Stand seit Monaten erreicht. Im späten Handel gaben die Kurse wieder etwas nach, die Heizöl-Notierungen starten trotzdem fester.