Marktbericht vom 11.05.2026
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 11.05.2026, 08:29 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten stabil in die Woche, es wird aber ein Anstieg von zwei bis vier Cent pro Liter erwartet, da die gescheiterte diplomatische Annäherung zwischen Iran und USA die Ölversorgung weiter belastet. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sind der wichtigste Grund für die steigenden Preise.

Marktbericht vom 11.05.2026

Heizöl-Markt aktuell: Keine Lösung im Iran-Krieg in Sicht - Ölpreise ziehen wieder an

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 11.05.2026, 08:29 Uhr

Das Wichtigste in Kürze:

Die Heizölpreise starten stabil in die Woche, es wird aber ein Anstieg von zwei bis vier Cent pro Liter erwartet, da die gescheiterte diplomatische Annäherung zwischen Iran und USA die Ölversorgung weiter belastet. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sind der wichtigste Grund für die steigenden Preise.

Zeichen im Iran-Konflikt stehen wieder auf Krieg - Ölpreise ziehen an!

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche, nachdem eine diplomatische Annäherung zwischen dem Iran und den USA erneut gescheitert ist. In Folge dürfte es leider bald auch mit den Heizöl-Notierungen wieder nach oben gehen.


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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.220 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1750 Dollar gehandelt. 

In den vergangenen Tagen und Wochen sind die Rohölpreise mit immer neuen Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Golf-Konflikt nach Anstiegen wieder zurückgefallen, teils auch deutlich unter die 100-Dollar-Marke. 
Diese wurde heute Morgen aber wieder im Sturm genommen, nachdem US-Präsident Trump die Antwort des Iran auf den neuesten US-Vorschlag als "völlig inakzeptabel" bezeichnet hat und somit die Zeichen wohl wieder auf Konfrontation und Eskalation stehen. Zudem hat auch Israels Premierminister Netanyahu verlauten lassen, dass es "noch mehr Arbeit zu erledigen gebe" bis die Atom-Bedrohung durch den Iran beseitigt ist. 
Fast unnötig ist es dabei zu erwähnen, dass die Straße von Hormus nach wie vor gesperrt ist und sich somit die globale Ölversorgung weiter permanent verschlechtert.
Nun ruhen die Hoffnungen auf das am Mittwoch in Peking anstehenden Treffen zwischen Trump und Xi Jinping, der allgemein ein gutes Verhältnis zum Iran pflegt.
Auch im Krieg zwischen Russland und der Ukraine könnte es hoffentlich bald wieder zu Verhandlungen kommen. Zumindest hat sich Putin offen für ein direktes Gespräch mit Selenskyi gezeigt und den deutschen Altbundeskanzler Schröder als eventuellen Vermittler vorgeschlagen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag schöne Gewinne erzielen und bis auf knapp 1,18 Dollar ansteigen. Verantwortlich für diese Entwicklung waren zum einen gute Arbeitsmarktdaten aus den USA, die dort eine Zinssenkung noch unwahrscheinlicher machen, zum anderen die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt. Da diese wohl wieder in weiter Ferne liegt, fällt der Euro heute im frühen Handel wieder zurück.

Die Heizölpreise starten bislang noch stabil in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht aber Aufschläge in einer Größenordnung von zwei bis vier Cent pro Liter erwarten. Auch wenn die Nachfrage in der vergangenen Woche wieder etwas angezogen hat, so bleibt das Bestellaufkommen weiterhin auf einem äußerst niedrigen Niveau, was zur Befürchtung Anlass gibt, dass es bereits im Spätsommer zu sehr langen Lieferzeiten und dadurch auch steigenden Preisen kommen könnte. Ölheizer mit niedrigem Vorrat sollten daher rechtzeitig zumindest eine Teilmenge ordern.

Heizöl-Marktdaten

11.05.26, 10:10 Uhr
 
11.05.: 161,98 €
10.05.: 160,56 €
11.05.26, 10:10 Uhr
 
11.05.: 1.210,50 $
08.05.: 1.171,25 $
11.05.26, 10:10 Uhr
 
11.05.: 104,92 $
08.05.: 100,24 $
11.05.26, 10:10 Uhr
 
11.05.: 0,8493 €
08.05.: 0,8486 €

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