Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit leichten Abschlägen und könnten um ein bis zwei Cent pro Liter sinken, da die Ölpreise nach starken Anstiegen an den internationalen Märkten etwas nachgeben. Grund für die trotzdem angespannte Marktlage sind anhaltende Spannungen im Persischen Golf, die das Risiko für Öl-Lieferungen erhöhen.
Marktbericht vom 04.09.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten heute mit leichten Abschlägen und könnten um ein bis zwei Cent pro Liter sinken, da die Ölpreise nach starken Anstiegen an den internationalen Märkten etwas nachgeben. Grund für die trotzdem angespannte Marktlage sind anhaltende Spannungen im Persischen Golf, die das Risiko für Öl-Lieferungen erhöhen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten nach dem starken Anstieg der vergangenen Tage etwas niedriger in den letzten Handelstag der Woche. Auch die Heizölpreise haben deshalb heute leichtes Abwärtspotenzial, befinden sich aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.
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Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 95,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.402 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1630 Dollar gehandelt.
Wegen der neuen Angriffe zwischen den USA und dem Iran stehen die Ölpreise vor dem stärksten Wochenplus seit Juli. Brent kostet derzeit knapp 96 Dollar und ist innerhalb einer Woche um mehr als 7 % gestiegen. WTI liegt bei etwa 92 Dollar.
Der Iran greift weiterhin Schiffe in der Straße von Hormus an. Außerdem wurden Raketen auf Jordanien, Kuwait und Bahrain abgefeuert. Gleichzeitig führten die USA ihre stärksten Angriffe seit Juli durch. Trotzdem bezeichnet US-Vizepräsident JD Vance die Situation nicht als "Krieg".
Die Kämpfe im Persischen Golf dauern jedoch an. Auch Israel kündigte ein mögliches Eingreifen an, falls der Iran das Land bedroht. Das Risiko einer weiteren Verschärfung bleibt deshalb hoch.
An den Ölmärkten wächst vor allem die Sorge um Lieferungen durch die Straße von Hormus. Zwar hat sich der Öltransport zuletzt etwas erholt, doch die Sicherheit der wichtigen Handelsroute bleibt ungewiss. Daher dürften die zusätzlichen Risikoaufschläge vorerst bestehen bleiben.
Saudi-Arabien bewertet die Lage offenbar weniger kritisch. Der Ölkonzern Aramco erhöhte seine Preise für Oktober lediglich in den USA. Für Kunden in Europa und Asien änderte sich dagegen fast nichts. Dies wird als Hinweis verstanden, dass Saudi-Arabien aktuell keine größeren Lieferprobleme erwartet.
Grundsätzlich spricht die unsichere Lage weiterhin für hohe Ölpreise. Kurzfristig geben die Preise nach ihrem starken Anstieg allerdings etwas nach. Deshalb könnten auch die Inlandspreise heute erneut sinken.
Die Heizölpreise hierzulande starten daher heute mit weiteren leichten Abschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von einem bis zwei Cent pro Liter erwarten.
Die Ölpreise haben sich nach den deutlichen, teils kräftigen Aufschlägen der letzten Tage gestern wieder etwas gefangen und sind mit leichten Abschlägen aus dem Handel gegangen. In der Folge starten auch die Heizöl-Notierungen wenig verändert.
Die Ölpreise haben gestern förmlich einen Sprung nach oben gemacht und bei Gasöl ist eine Verteuerung um rund 100 Dollar pro Tonne zu beklagen. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen weiter kräftig an.